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Professionalisierung der „Sharing Economy“ oder „Living like Locals“


„Sharing Economy“ spart zum einen Geld, zum anderen Ressourcen und Teilen genießt gesellschaftlich einen hohen Stellenwert.  Dieser kollaborative Ansatz wird zunehmend  auch zum Geschäftsmodell von Unternehmen und Marken.

Professor Dr. Conrady kommentierte in einem Experteninterview für den Hörfunk HR2 das Trendthema „Sharing Economy“.

Dabei thematisiert der Hotel- und E-Commerceexperte, vor dem Hintergrund  aktueller Herausforderungen durch die Kommerzialisierung, zukünftige Trends des vielversprechenden Marktes.

Hier geht´s zum HR 2 Hörfunk Interview.


Strategieplanung spannend erklärt – Gastvortrag von Benjamin Weidmann (SunExpress)


Was macht eine erfolgreiche Airline aus, warum ist Flexibilität ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie und warum läuft eine SWOT-Analyse ohne konkrete Fragestellung häufig ins Leere?

Antworten auf diese und weitere Fragen gab Benjamin Weidmann, Head of Strategy & Corporate International Relations des Ferienfliegers SunExpress, während seines Gastvortrags am 10. Juni an der Hochschule Worms. Er folgte damit einer Einladung des Fachbereichs Touristik/Verkehrswesen. Im vollbesetzen Audimax referierte Herr Weidmann über das Thema „Strategie und Projektmanagement: Der Aufbau einer Airline am Beispiel der SunExpress-Langstrecke“.

In seiner Präsentation verstand es Herr Weidmann den Studierenden die strategische Unternehmensplanung einer Fluggesellschaft mit Hilfe prägnanter Beispiele zu vermitteln. Dabei knüpfte er immer wieder an theoretische Grundlagen aus den Vorlesungen an und traf damit das Interesse der Studierenden, die sich mit einer Vielzahl von Nachfragen revanchierten.
 
Zwischen dem Fachbereich Touristik/Verkehrswesen und SunExpress besteht eine inzwischen mehrjährige Zusammenarbeit. Neben einer stetig wachsenden Zahl von Studierenden, die als Praktikanten oder Absolventen bei SunExpress tätig waren und sind, gehört die Fluggesellschaft seit dem Start des dualen Studiengangs Aviation Management zu dessen Kooperationspartnern.


Der Fachbereich dankt Herrn Weidmann für seinen unterhaltsamen, Theorie und Praxis in beeindruckender Weise verbindenden Vortrag und freut sich auf das angekündigte Wiedersehen im kommenden Wintersemester: Dann, so versprach Herr Weidmann spontan noch im Hörsaal, wird er im Rahmen der »Lecture Series« im dualen Bachelor-Studiengang »Aviation Management« über die ersten Erfahrungen von SunExpress mit ihrem neuen Langstreckengeschäft berichten.   

 

Showabend 2015: TAT OR noT – Fall erfolgreich gelöst


Auf dem diesjährigen Showabend drehte sich alles um das Motto „TAT OR noT – Löse den Fall!“ Detektiv Sherlock Worms ging auf Spurensuche; Stück für Stück wurden die Puzzleteile zusammengesetzt und mit der Unterstützung der beiden Moderatoren Anna Ritterhausen und Albert Bacher der Kriminalfall des Rahmenprogramms gelöst.  Studierende  des Wahlpflichtfachs „Showabend“ im Studienschwerpunkt Eventmanagement unter der Leitung von Prof. Dr. Drengner und Prof. Dr. Rück zeigten dieses Jahr aufs Neue, was es heißt theoretisch erlernte Konzepte umzusetzen und dadurch Praxiserfahrungen zu sammeln. Von der Entwicklung des Mottos über die gesamte Planung und Organisation bis hin zur letztendlichen Umsetzung mit allem, was dazugehört – Licht, Bild, Ton, Catering, Regie, Gestaltung der Location, Sicherheitsdienst und Finanzen – die Studierenden leisteten ein großes Pensum. Und konnten sich anschließend über den großen Erfolg freuen: Denn Tanzeinlagen, Zumba und musikalisch eindrucksvolle Beiträge aller Art sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Unter den Künstlern befanden sich neben dem Hochschulchor MultiVoices, die Tanzschule Stroh mit einer eindrucksvollen  Lateinformation, das Gesangsduett Anton & Samira oder das unterhaltsame Männerballet IBAlicious.

 

Seit einigen Jahren erfreut sich der Showabend einer stetig steigenden Beteiligung aus allen Fachbereichen und hat sich zu einem festen Termin im Hochschulkalender etabliert. Somit wurde das Event dank der vielfältigen Showacts und freiwilligen Helfer zu einem gemeinsamen Erlebnis der Hochschule Worms.

Die Highlights des Showabends 2015 "TAT OR noT - Löse den Fall" in einem Video finden Sie hier.
 

Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung ̶ Vortrag der ECPAT Deutschland e.V. an der Hochschule Worms


Auch in diesem Jahr waren wieder Vertreter der Organisation ECPAT Deutschland e.V. zu Besuch im Fachbereich Touristik/Verkehrswesen der Hochschule Worms. ECPAT ist ein Aktionsbündnis, das sich weltweit gegen Kinderprostitution, Kinderpornografie und Kinderhandel einsetzt und eng mit der deutschen Reiseindustrie kooperiert.

 


Im Rahmen der Vorlesung „Einführung Hotelmanagement“ bei Herrn Prof. Dr. Ehlen stellte Frau Miriam Landhofer (ECPAT) zunächst die Organisation und deren Ziele vor. Im Anschluss erarbeitete Frau Kirsten Cibis (Quality Manager, FCM Travel Solutions) gemeinsam mit den Studierenden Maßnahmen, um die kommerzielle Ausbeutung und den sexuellen Missbrauch, vor allem in Bezug auf Geschäftsreisende zu verhindern. Der pensionierte Polizeibeamte Manfred Kaltwasser (BKA/ECPAT) referierte im Anschluss über die strafrechtliche Relevanz von Kinderpornografie in Deutschland, Möglichkeiten diese aufzuklären sowie Schwierigkeiten bei der Ermittlung im Ausland begangener Straftaten.

 
Von l.n.r.: Kirsten Cibis, Manfred Kaltwasser, Miriam Landhofer

Zum Abschluss stellten die Referenten den Teilnehmern den Kinderschutzkodex The Code vor. Touristische Unternehmen, die diesen Kodex unterzeichnen, verpflichten sich u.a., den Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung in ihre Unternehmensphilosophie aufzunehmen, Mitarbeiter zu schulen, Kunden und Gäste zu informieren sowie in ihre Verträge mit Leistungsträgern Klauseln einzufügen, die diese auf die Einhaltung der Kinderrechte verpflichtet. Nähere Informationen sowie Handlungsempfehlungen für Menschen, die Zeuge von Kinderprostitution, Kinderpornografie und Kinderhandel werden, finden sich unter www.thecode.org.

Die Teilnehmer der Veranstaltung erhielten ein besonderes Teilnahmezertifikat.
Der Vortrag und der fortgesetzte Kontakt mit ECPAT unterstreicht das Anliegen des Fachbereichs Touristik/Verkehrswesen, bei angehenden Touristikerinnen und Touristikern Problembewusstsein zu schaffen und das Bestreben zu fördern, der gesellschaftlichen Verantwortung des Tourismus gerecht zu werden – auch und gerade in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Tourismus in Rheinland-Pfalz ̶ Touristikziel mit Tradition


Professor von Dörnberg erörtert in einem Interview für die SWR Landesschau aktuell kritisch die Frage nach der Außenwirkung von Rheinland-Pfalz am Beispiel hiesiger Tourismus- regionen.

Hier geht´s zur SWR-Sendung und Berichterstattung.
 

 

In einem weiteren Interview für SAT 1 geht der Tourismusexperte der Frage nach, ob für den Incoming-Tourismus in Rheinland-Pfalz genug getan wird   ̶  man müsse die Überlegenheit dieser Destination mit ihren touristischen Anziehungspunkten mehr herausstellen, so Professor von Dörnberg.

Hier geht’s zum Interview.


Freundes- und Förderkreis der Nibelungen-Festspiele und Hochschule Worms wollen Synergien nutzen


Am vergangenen Mittwochabend lud die Hochschule Worms den Freundes- und Förderkreis der Nibelungen-Festspiele Worms zu einem Vortrag in den Räumlichkeiten der Hochschule ein. Vorgestellt wurden die Ergebnisse der 2014 im Auftrag der Wormser Kultur und Veranstaltungs GmbH (KVG) veröffentlichten Studie des Fachbereichs Touristik/Verkehrswesen über die Wertschöpfung der Festspiele für die Region. Die generierte Wertschöpfung der Besucher und Mitarbeiter der Nibelungen-Festspiele 2014 wurde darin auf 1,6 Millionen Euro beziffert.

Wie die erste Vorsitzende des Freundes- und Förderkreises, Frau Dr. Sabine von Ehrlich-Treuenstätt, betonte, fühlen sich die Nibelungenfreunde durch die Ergebnisse der Studie in ihrem Engagement bestätigt und zusätzlich motiviert, Kritiker der Nibelungenfestspiele von deren wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Nutzen für die Region zu überzeugen.

        
Die Leiter der Studie, Prof. Dr. Jan Drengner und Prof. Dr. Hans Rück, präsentierten den knapp 100 Nibelungenfreunden die Ergebnisse der Untersuchung über die Rentabilität und ökonomischen Wirkungen zur Sicherung einer langfristigen Finanzierung der Nibelungen-Festspiele. Drei Studentinnen befragten unter Anleitung der Professoren im Rahmen ihrer Bachelorthesis 1.709 Besucher der Festspiele über ihre getätigten Ausgaben vor Ort, das Übernachtungsverhalten, den Anlass und die Dauer des Aufenthaltes – mit dem Ergebnis, dass das Theaterfestival die regionale Wirtschaft stärkt. Dabei wurden in einer konservativen Rechnung nur die Ausgaben der Besucher und Mitarbeiter des Festivals und deren Einkommenseffekte erfasst. Andere positive Auswirkungen, die ebenfalls wichtig, aber schwer in Geld umzurechnen sind, wurden nicht eingerechnet – darunter die Effekte für den Bekanntheitsgrad, das Image von Worms und für den Bürgerstolz. Das positive Ergebnis dürfte also in Wahrheit noch viel höher sein als ausgewiesen.

Die Nibelungenfestspiele sind seit 2002 das Open-Air Ereignis im deutschen Festspielsommer und haben Worms zu großer Bekanntheit verholfen. Mehr als 230.000 Zuschauer verfolgten seitdem die Aufführungen vor der Kulisse des Wormser Doms.

An eine ausgiebige Diskussion der Ergebnisse schloss sich ein Rundgang über den Campus der Hochschule und ein geselliges Beisammensein bei Brezeln und Rhein-hessenwein an. Die Nibelungenfreunde zeigten sich dabei sichtlich beeindruckt von den teils generalsanierten, teils neu errichteten Räumlichkeiten der Hochschule.

Sowohl der Nibelungen- freundeskreis als auch die Hochschule Worms möchten den Kontakt auch in Zukunft aufrechterhalten und die positive Zusammenarbeit fortführen, um das kulturelle Angebot der Nibelungenstadt nach außen zu tragen.

 

 

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