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Flughafen Frankfurt aus erster Hand – Fraport Manager hält Gastvortrag am Fachbereich


Am 11. November 2014 konnte der Fachbereich Touristik/Verkehrswesen wieder einen renommierten und erfahrenen Top-Manager aus dem Luftfahrtbereich zu einem Gastvortrag begrüßen. Patrick Spijkers, Deputy Chief Airport Operations und Head of Airport Duty and Performance Management bei der Fraport AG berichtete mehr als 100 Studierenden über die täglichen operativen Herausforderungen auf Europas größtem Umsteigeflughafen. 

 

Herr Spijkers erläuterte anhand interessanter und aufschlussreicher Beispiele die Vorfeldinfrastruktur, die damit verbundenen Prozesse und Herausforderungen sowie die An- und Abflugverfahren. In diesem Zusammenhang ging er auch auf die unterschiedlichen Maßnahmen zur Lärmreduzierung ein. Die Auswirkungen des Nachtflugverbotes wurden ebenso thematisiert wie die zukünftigen Investitionen in die Infrastruktur. 

Der Vortrag von Herrn Spijkers fand im Rahmen der„Lecture Series“ statt, einer englischsprachigen Vortragsreihe in den beiden Luftverkehrsstudiengängen Aviation Management sowie Aviation Management & Piloting. Ausgewiesene Praktiker und renommierte Wissenschaftler geben den Studierenden hierbei wertvolle Einblicke und Impulse als Ergänzung zu den regulären Lehrveranstaltungen.

Erich Sixt lobt höhere Praxisorientierung der Fachhochschulausbildung


Eine der bekanntesten und markantesten Unternehmenspersönlichkeiten Deutschlands, Erich Sixt, war bereits zum wiederholten Mal am 29.10.2014 am Fachbereich Touristik/Verkehrswesen der Hochschule Worms zu Gast. Sixt, zugleich Mitglied des Beirats des gleichnamigen Fachbereichs, referierte über den Aufstieg von Sixt „vom Familienunternehmen zum Global Player“ der Mobilitätsbranche.

 

Der Dekan des Fachbereichs Touristik/Verkehrswesen, Prof. Dr. Hans Rück, hob in seiner Einführung die faszinierende Lebensleistung von Herrn Sixt hervor, der 1969 den elterlichen Fuhrbetrieb mit 200 Mietwagen übernommen und diesen zu einem international tätigen Unternehmen hochwertiger Mobilitätsdienstleistungen mit ca. 2000 Stationen in 105 Ländern und einem Jahresumsatz von 1,7 Milliarden Euro ausgebaut hat. So hat sich der Familienname Sixt zu einer der größten Marken im Autovermiet- und Leasinggeschäft etabliert.


Für Erich Sixt ist seine Unternehmertätigkeit kein Beruf, sondern eine Berufung. An Freizeit oder Ruhestand ist bei dem heute 70-Jährigen nicht zu denken, was wohl auch mit seiner Verbundenheit zum Familienunternehmen zusammenhängt. Der unkonventionelle Unternehmer gab den über 350 Studenten/-innen, die den Gastvortrag besuchten, wertvolle Ratschläge aus seiner langjährigen Erfahrung, die er mit interessanten Anekdoten zu untermauern wusste. „Denn nur wer ein Ziel hat, wird den richtigen Weg finden.“ So wurde aus der Vision von einst 1.000 Mietwagen bis heute, eine Flottengröße von 230.000 Autos. Der Vorstandsvorsitzende räumt aber auch ein, dass Unternehmertum eine gewisse Risikofreudigkeit bedeutet - Geld dürfe für den Unternehmer immer nur Gradmesser seines Erfolges sein, nie aber Selbstzweck.


Die Schlüsselfaktoren für diesen Erfolg sieht er in einem überlegenen Produkt, wie der Spezialisierung auf Premiumfahrzeuge, aggressivem Marketing und einer extrem leistungsbezogenen sowie serviceorientierten Unternehmensphilosophie. Wohl bekannt ist die witzige - oft provokante Firmenwerbung, wodurch es  immer wieder gelingt in den Fokus der Kunden zu rücken.

Für zukünftige Herausforderungen sieht sich der erfolgsgewohnte Unternehmer bestens gerüstet. 26 Prozent Eigenkapital und 60 Prozent Premiumflotte sprechen für sich. Entsprechend dem Motto: „Für Unternehmen gibt es keine gesättigten Märkte, nur Chancen“, liegt der Fokus neben neuen Innovationen wie E-Mobility-Lösungen, dem Carsharing-Konzept DriveNow oder dem Chauffeurservice myDriver, auf dem Marktausbau in den USA, wo Sixt SE sich in den letzten Jahren schon erfolgreich etabliert hat.
Wenn der deutsche Unternehmer heute akademischen Führungsnachwuchs sucht, dann vor allem deshalb, weil man durch den Erwerb eines Hochschulabschlusses nachgewiesen habe, dass man in der Lage ist, gesetzte Ziele auch zu erreichen. FH-Absolventen würde er wegen der höheren Praxisorientierung des Studiums grundsätzlich bevorzugen – der Sixt Spirit darf natürlich auch nicht fehlen.

Für seinen hochinteressanten, gehaltvollen und dabei doch immer kurzweiligen Vortrag erntete Erich Sixt großen Applaus vom Auditorium. Der Dekan dankte dem prominenten Gast abschließend für eine „Lehrstunde im gelebten Unternehmertum“ und kündigte an, die Zusammenarbeit mit dem Personalbeirat der Sixt SE weiter zu intensivieren.


Weitere Informationen zu aktuellen Stellenangeboten bei Sixt finden Sie hier.

Hochschule Worms rechnet vor: Nibelungen-Festspiele schaffen 1,6 Mio. Euro Wertschöpfung für die Region


Von links: Prof. Dr. Hans Rück, Julia Nowak, Anna Stindt, Alexandra Eickenhorst, Oberbürgermeister Michael Kissel, Sascha Kaiser (KVG) und Prof. Dr. Jan Drengner

1,6 Millionen Euro Wertschöpfung: Das ist der Betrag, der durch Besucher und Mitarbeiter der Nibelungen-Festspiele 2014 in die Stadt floss. So die Ergebnisse einer in Zusammenarbeit mit der KVG erhobenen Studie des Fachbereichs Touristik/Verkehrswesen der Hochschule Worms, die am 28. Oktober im Wormser Tagungszentrum der Öffentlichkeit präsentiert wurde.


Neben dem Image-Leuchtturm „Dom“ definiert sich die Stadt Worms vor allem über den Ruf als „Nibelungenstadt“, ein überregionales Alleinstellungsmerkmal. Die Nibelungen-Festspiele Worms sind ein Theaterfestival, das seit seiner Wiederbegründung 2002 alljährlich am historischen Standort Worms stattfindet und bis heute mehr als 230.000 Zuschauer verzeichnet.

Zur Ermittlung der Rentabilität und Sicherung einer langfristigen Finanzierung der Nibelungen-Festspiele wurde die Hochschule Worms beauftragt, die ökonomischen Wirkungen der Festspiele 2014 zu evaluieren. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Jan Drengner und Prof. Dr. Hans Rück befragten die Studentinnen Alexandra Eickenhorst, Julia Nowak und Anna Stindt im Zuge ihrer Bachelorthesis während der diesjährigen Spielzeit 1.709 Personen. Unter anderem wurden dabei getätigte Ausgaben vor Ort, das Übernachtungsverhalten, der Anlass und die Dauer des Aufenthaltes relevanter Zielgruppen untersucht. Mit dem Ergebnis, dass das Theaterfestival die regionale Wirtschaft stärkt.

Im Hinblick auf eine möglichst realistische Annäherung an die tatsächlichen Auswirkungen der ökonomischen Gesamteffekte flossen außer den direkten auch die indirekten Einnahmen der Region in die Kalkulation mit ein. Schwer bezifferbare „Imageeffekte“, Bekanntheitsgrad oder nicht finanziell zu bewertete wirtschaftliche Impulse wurden nicht berücksichtigt.

Für Oberbürgermeister Michael Kissel dabei besonders erfreulich: „Die berechnete Wertschöpfung übertrifft die Zuschüsse der Stadt, die sich aktuell auf 1,5 Millionen Euro pro Jahr belaufen“. Sowohl der Auftraggeber, die KVG, als auch die Stadt Worms sprachen sich sehr positiv über den reibungslosen und professionellen Ablauf mit der Hochschule Worms im Rahmen dieser Studie aus und begrüßen es auch in Zukunft, diese Synergien zu nutzen.


Exkursion zum Europäischen Parlament nach Straßburg


Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Ehlen folgten am 22.10.2014 46 Studierende einer Einladung von Birgit Collin-Langen (MdEP) nach Straßburg und besuchten dort im Rahmen der Reiserechtsvorlesung das Europäische Parlament. Durch die Diskussion mit Frau Collin-Langen gewannen die Teilnehmer Einblicke aus erster Hand in die Besonderheiten der Arbeitsweise des Europäischen Parlaments und der übrigen Institutionen der EU und erhielten interessante Informationen zu einigen derzeit anstehenden Gesetzesvorhaben wie beispielsweise einer neugefassten Pauschalreiserichtlinie. Im Anschluss an die Diskussion mit Frau Collin-Langen bot sich den Teilnehmern die Gelegenheit, der Antrittsrede des neuen Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker und der darauf folgenden Aussprache im Plenarsaal zu folgen.

 

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