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Informatik - ein Studium für mich?

Der Fachbereich Informatik informierte im Rahmen des Bewerbercamps der Pfrimmtal Realschule Plus.

Professor Bernd Ruhland steht den Schülerinnen und Schülern für Informationen und Fragen zur Verfügung. Foto/Hoppe-Dörwald

In der Woche vom 26. bis 30. September fand das Bewerbercamp der Pfrimmtal Realschule Plus für die 9. Klassen mit 120 Schülerinnen und Schülern statt. Neu in diesem Jahr war die Studienberatung, die zum ersten Mal mit dem Fachbereich der Hochschule Worms durchgeführt wurde. Das liegt nahe, hat sich doch die Pfrimmtal-RS Plus mit ihrem Schwerpunkt MINT zur Aufgabe gestellt den MINT–Berufen (Mathematik/Informatik/Naturwissenschaft/Technik) eine größere Bedeutung beizumessen und um dieses Ziel zu erreichen, eine Kooperation mit dem Fachbereich Informatik vereinbart.

Im Rahmen dieses ersten Studieninformationstages besuchten die Schülerinnen und Schüler die Hochschule, um vor Ort den Fachbereich Informatik in seiner ganzen Bandbreite kennenzulernen und zu erleben.

Informationen mit vielen Facetten 

Die Vielfalt eines Informatikstudiums stellte Professor Ruhland, Dekan des Fachbereichs, den neugierigen jungen Menschen vor. Bevor es in die Labore ging, gab es eine Campusführung, der sich eine Präsentation anschloss, die detailliert die Studienmöglichkeiten der Informatik an der Hochschule Worms erläuterte. Zugleich aber sensibilisierte Ruhland dafür, was Informatik alles kann, wo sie überall drin steckt, aber auch sehr eindringlich - und das ist im Rahmen einer solchen Orientierungsveranstaltung wichtig - was für Interessen, Neigungen und Fähigkeiten jemand mitbringen muss, möchte er so ein Studium aufnehmen und auch erfolgreich beenden.

Hochschule ist nicht mehr Schule

Dass sich das Lernen an der Hochschule vom Lernen an der Schule unterscheidet und dass die Studierenden neben sehr viel flankierender Unterstützung doch anders arbeiten müssen als in der Schule, ist ein Aspekt warum Ruhland auch auf die Anforderungen einging, die Studierende für ein Informatikstudium mitbringen sollten. Danach präsentierte er den detaillierten Studienaufbau der unterschiedlichen Studienrichtungen.

Nachdem die offenen Fragen alle erfolgreich geklärt werden konnten, demonstrierte Ruhland anhand einiger Folien einen echten Einstieg in ein Thema der Informatik, damit  die Schülerinnen und Schüler auch praktisch erleben konnten, wie man sich eine Vorlesung in der Informatik überhaupt vorstellen muss.

Praxistest in den Laboren

Nach so viel Theorie ging es in die Labore.  Hier hatten die Assistentinnen und Assistenten des Fachbereichs einige Praxisübungen vorbereitet. Mit Neugier und Interesse waren die möglichen Nachwuchsinformatiker bei der Sache.

Dabei mussten mit Klebestreifen auf einem Plakat so genannte EAN Codes (Europäische Artikel Nummern) zuerst ausgerechnet und dann zusammengeklebt werden. Natürlich wurde am Ende mit dem Scanner geprüft, ob der Code auch korrekt gelesen werden konnte.

Gute Information im Vorfeld kann Fehlentscheidungen verhindern

Gute und intensive Information, die einem einen umfassenden Eindruck über die Inhalte, den Aufbau und die benötigten Fähigkeiten vermittelt, ist die beste Vorbereitung auf eine gelingende Berufswahl. „Wir als Realschule mit MINT-Schwerpunkt sind froh, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Informatik so viel Zeit für uns nehmen, um eine so gründliche Vorstellung des Fachs unseren Schülerinnen und Schülern geben zu können. Aber nur wer auch gut informiert ist, geht ein Studium richtig motiviert an“, betont die Schulleiterin Simone Gnädig.

Auch Bernd Ruhland ist von diesem Konzept überzeugt. „Natürlich nehmen wir uns die Zeit unseren möglichen Nachwuchs für unser Studienangebot zu begeistern aber zugleich auch rechtzeitig und umfassend zu informieren. Denn wer rechtzeitig weiß, was auf ihn zukommt, der kann sich auch viel gezielter auf seine Studienzeit vorbereiten. Und wenn jemand nach diesem Infotag merkt, dass Informatik nichts für ihn ist, dann ist das zu diesem Zeitpunkt besser, als so eine Entdeckung erst im 2. oder 3. Semester zu machen.“

Beide Kooperationspartner sind sehr zufrieden und wollen auch in Zukunft das Bewerbercamp gemeinsam durchführen.