designLab.

Die KreativWerkstatt ist ein durch das BMBF gefördertes Projekt (Antragsname: d-lab, Förderkennzeichen 13FH029SU8) unter der Richtlinie "Unternehmerisches Denken und wissenschaftlicher Gründergeist – Forschungs- und Gründungsfreiräume an Fachhochschulen“ (StartUpLab@FH).

 

StartUpLab trifft Gründungsökosystem der Hochschule Worms

Die Hochschule Worms verfügt mit fast 4.000 Studierenden über drei starke und innovationsfreundliche Fachbereiche mit großem und kreativem Potenzial für innovative Ideen und Gründungsaktivitäten aus der Hochschule für die Praxis. Die Hochschule Worms hat eine junge, kleine und dynamische Gründerszene.

Zusammen mit der GründerWerkstatt

Die GründerWerkstatt der Hochschule Worms fördert und informiert bereits seit 2018 zu unternehmerischem Denken und Handeln und bietet Veranstaltungsformate zur Sensibilisierung und Qualifizierung. Gründungsinteressierte Studierende und Hochschulangehörige können zu persönlichen Gesprächen in die GründerWerkstatt kommen, sich mit gründungsaffinen Dozenten des Mentorenpools treffen oder sich mit Mitgliedern des studentischen Gründerclubs auf dem Campus austauschen. Immer besser gelingt es, gründungsinteressierte Teams zu formen und diese zu einer erfolgreichen Antragstellung für EXIST-Mittel zu führen.

Design Lab (d-lab) / Was neu ist

Bislang existieren jedoch keine Möglichkeiten für studentische Gründerteams, frühe und rudimentäre Ideen zu konkretisieren oder technisch auszuprobieren. Viele Ideen aus Projektmodulen unterschiedlicher Studiengänge bleiben daher auf einer abstrakten Konzeptebene stehen und führen nicht zu konkreten Gründungsvorhaben. Es fehlen kreative Werkstätten, Designräume mit entsprechender Ausstattung technischer Art, niedrigschwellige Freiräume zum Beispiel zum „Basteln“ von Prototypen für eher technische Ideen oder ein Marktforschungslabor für eher wirtschaftswissenschaftlich geprägte Geschäftsmodelle im Bereich Service und Dienstleistungen. Diese Lücke schließt nun das StartUpLab auf dem Campus der Hochschule Worms.

Die Ziele des StartUpLabs

Zur Schärfung und Weiterentwicklung von Ideen braucht es Kreativwerkstätten und Designräume zur Ergänzung der Unterstützungsangebote der GründerWerkstatt auf dem Campus. Die dort professionalisierten Sensibilisierungs- und Qualifizierungsangebote werden mit dem StartUpLab gewinnbringend ergänzt und weiterentwickelt, um die Anzahl und Qualität von Gründungsinitiativen am Hochschulstandort weiter zu erhöhen und die regionale Gründungskultur auszubauen.

Mit dem StartUpLab soll eine Kreativumgebung als Treffpunkt geschaffen werden, der die Durchführung von Kreativitäts- und Ideenschärfungsformaten, die Organisation und eine Begleitung in Form von Inkubator- und Acceleratorangeboten ermöglicht. Besonders die Vermittlung von Design Thinking Methoden soll zur effektiven Nutzung der „Frei“-Raumangebote Priorität genießen. Darüber hinaus ist es das Ziel, innovative und kreative „Treiber“ zu fördern und spezielle Team Coachings zur Bildung interdisziplinärer Forschungs- und Gründerteams anzubieten. Wie ein modularer Baukasten sollen die bestehenden Elemente der GründerWerkstatt mit den Elementen des StartUpLabs einen ganzheitlichen Ansatz ermöglichen.

Wie und von wem soll das StartUpLab genutzt werden

Für Kreativität, für Ausprobieren, für Basteln, für Entwicklung von Ideen aus der Form, für das Überprüfen, für Inkubation, für Acceleration, für Beratung, für kritische und konstruktive Diskussionen zu Erzielung von Verbesserung und Fortschritt, für Inspiration und Ideation sowie für den befruchtenden Austausch von Gründungsinteressierten untereinander und mit Mentoren, Ratgebern und Investoren. Besonders hervorzuheben sind:

  • Kreativitätsworkshops mit Designern, Malern, Architekten, Sprachwissenschaftlern, Ingenieuren, Ethnographen – Workshops zum Thema „von der Form zur Idee“. Arbeiten mit Materialien, mit Grafiken, mit Bausätzen, mit Boards und Visualisierungshilfen, und mit Medien wie Kameras für die Erstellung von einfachen Clips für Markttests, für das Aufzeichnen von Feedbackrunden mit Testkunden, für psychologische Experimente.
  • Design Thinking Workshops zur kontinuierlichen Verbesserung von Ideen in der Konzeptphase bis hin zur Entwicklung von Prototypen und Minimum Viable Products (MVP), die immer wieder in Feedbackrunden und Feedbackschleifen in der Interaktion mit Kunden oder Partnern angepasst werden, die Moderatoren und ein Diskussionsforum benötigen.
  • Arbeiten mit potentiellen Kundengruppen von Startups, Testkäufern; Simulationen und Ausprobieren von Ideen mit Zielmarktgruppen; Ausprobieren von Ideen unter Laborbedingungen und Aufzeichnungen bis hin zu experimentellen Studien; strukturierte Befragung von Fokusgruppen.

Zielgruppen sind Studierende und Mitarbeiter in unterschiedlichen Stadien der Entwicklung einer Idee mit Lust auf Umsetzung und Experimentieren. Hierbei sind alle Fachbereiche eingeschlossen, und internationale wie interdisziplinäre Teams werden besonders unterstützt.

Ausgestaltung des Startup-Labs

Für den Standort für das StartUpLab auf dem Campus wurde ein gut sichtbarer Ort ausgewählt, an dem sich Bewegungslinien der Studierenden und Mitarbeiter kreuzen und eine hohe Aufmerksamkeit erreicht wird. Die Vorbereitungen hierzu laufen.