Die studentische Vollversammlung – das geht alle Studierenden an

Protokoll zur Vollversammlung am 12.04.2016

Wie zu Beginn eines jeden Semesters fand auch zu Beginn des Sommersemesters 2016 an der Hochschule Worms eine studentische Vollversammlung ab.

Im Zuge dieser werden anhand einer strukturierten Tagesordnung anstehende Entscheidungen getroffen sowie über aktuelle Sacherhalte informiert.

Zu Beginn der Vollversammlung ist stets die Beschlussfähigkeit festzustellen. Diese liegt dann vor, wenn mindestens 5 % der Studierenden anwesend sind. Da insgesamt 169 Studenten anwesend waren, war die Beschlussfähigkeit, wenn auch knapp, gegeben.

Bericht des Präsidenten

Der Präsident der Hochschule Worms, Prof. Dr. Jens Hermsdorf, hatte im Anschluss das Wort und ging auf eine Reihe hochschulinterner Sachverhalte ein. Hierzu grhörte die Auszeichnung von fünf Professoren mit dem Landeslehrpreis des Landes Rheinland-Pfalz. Die Auszeichnungen wurden hierbei allesamt in Fächern vergeben die zum internen bzw. externen Rechnungswesen zählen. Herr Prof. Hermsdorf strich hierbei heraus, dass auch die ausgezeichneten Dozenten eindrücklich bewiesen hätten, dass auch in augenscheinlich schwer vermittelbaren Lehrfächern didaktische Höchstleistungen möglich sind und in diesem Falle auch erbracht wurden. Im Weiteren folgten Ausführungen über interne Verbesserungen im Rahmen des Hochschulpaktes 1,2 und 3. Konkret bestehe hier die Möglichkeit der Schaffung von 14 neuen Stellen sowie die Entwicklung des Angebots eines dualen Studiums. Ebenso angesprochen wurden die Parkplatzsituation der Hochschule und der lobenswerte Umgang der Studierenden mit den Liegenschaften der Hochschule. Größere Reparaturen seien in letzter Zeit nicht nötig gewesen.

Rückblick und Vorstellung der Gremien der studentischen Selbstverwaltung

Ein Rückblick auf die Themen der letzten Vollversammlung bildete den nächsten Tagesordnungspunkt. Hierbei stand insbesondere die Einführung eines neuen Preissystems in der Mensa im Mittelpunkt.

Im Anschluss stellten sich die Gremien der studentischen Selbstverwaltung, des allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) sowie des Studierendenparlaments (StuPa) vor. Die einzelnen Referate der Gremien und deren Aufgabenbereiche wurden detailliert erläutert. Auf anstehende Termine unter der Verantwortung des AStA, etwa dem Hochschulinformationstag, wurde hingewiesen.

Wichtige Diskussionspunkte

Eine Diskussionsrunde zum Thema Semesterticket schloss sich an. Hierbei wurde lebhaft für die Möglichkeit eines tarifverbundübergreifenden Semestertickets debattiert. Insbesondere die Anbindung von Großstädten wie Frankfurt oder Mainz wurde angeregt. Dieses könne jedoch in nächster Zukunft noch nicht realisiert werden, da derzeit mit der Deutschen Bahn noch ein Vertragsverhältnis bis zum Jahre 2019 bestünde, über deren Konditionen nicht nachverhandelt werden könne. Jedoch wurde mit großer Mehrheit einem Antrag entsprochen, dieses Nachverhandlungsverbot über das derzeitige Vertragsverhältnis hinaus nicht weiter fortführen zu wollen.

Als weiterer Tagesordnungspunkt kam die Qualität der Mensa zur Sprache. Auf die Möglichkeit selbst mitgebrachtes Essen in der Mensa aufwärmen zu lassen, oder alternativ das Mensaessen selbst für einen geringen Aufpreis mit nach Hause zu nehmen, wurde hingewiesen. Auch sei mit dem Mensabetreiber eine Systemumstellung im Gespräch bei denen die Studierenden aus bereitgestellten Komponenten ihre Menüs selbst zusammenstellen könnten. Jedoch brauche es hierfür bis zur Einführung noch ein wenig Geduld.

Auf zeitnahe Termine wurde im Anschluss hingewiesen.

Was war gut und was soll besser werden?

Als letzter Tagesordnungspunkt fand eine Ideensammlung zur künftigen Verbesserung von Prozessen an der Hochschule Worms statt. Von Seiten des Plenums wurde hier angeregt die Abmeldezeiten von den Klausuren deutlich zu verlängern. Hierdurch entstünde den Studierenden mehr Planungsmöglichkeit. Eine Änderung sei hier doch im Hinblick auf die erst kürzlich einschlägig veränderte Rahmenprüfungsordnung nicht möglich. Abschließend hatte Timo Schmidtchen, der Präsident des Vereins für studentische Kulturförderung, die Taberna wird von diesem Verein betrieben, das Wort. Angesprochen wurde die positive Resonanz auf das Hochschulkino und eine Ausweitung dieses Angebots. Da die Taberna sich nahe einer Wohngegend befindet sei die Begrenzung des Lärmpegels unabdingbar um Anwohnerbeschwerden zu vermeiden. Dieses sei im letzten Semester gut gelungen.

(c) Josef Jobst