Spiele-App "schaz"

Einen ersten Eindruck der Spiele-App vermittelt der Trailer: https://youtu.be/-2XvyyfpZaM

Der 2. Juni wurde von den jungen Entwicklern aus den Fachbereichen Informatik und Touristik/Verkehrswesen der Hochschule Worms mit Spannung erwartet, denn an diesem Tag stellten die Fachbereiche im Rahmen der Pressekonferenz zum Rheinland-Pfalz-Tag 2018 in Worms ihr aktuelles Forschungsprojekt vor. Im Auftrag der Stadt Worms wird die Spiele-App mit dem Namen „schaz” entwickelt, um den Rheinland-Pfalz-Tag um digitale Erlebniskomponenten zu bereichern.

Den Forschungsauftrag hat die Stadt Worms in Kooperation mit der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz erteilt. So fügt sich das Projekt in die derzeitige Digitalisierungsstrategie des Landes ein und soll auch nachhaltig – über den Rheinland-Pfalz-Tag hinaus – nutzbar sein.

„schaz“ ist ein Spiel für Smartphones, das den Besuchern mit Hilfe von 360-Grad-Aufnahmen, Augmented Reality oder Quiz-Spielen Wissen zur Stadt und dem Landesfest spielerisch vermittelt. Prof. Dr. Jan Drengner, Prof. Dr. Werner König sowie Prof. Dr. Alexander Wiebel, die das Projekt vonseiten der Hochschule leiten, sagen dazu: „Die Schatzsuche wird die Besucher entlang der Sehenswürdigkeiten führen und dabei spannende Einblicke entlang der Wormser Geschichte ermöglichen. Ebenso wird der Blick auf die aktuellen kulturellen Highlights, wie unter anderem die Nibelungenfestspiele oder das Festival Jazz & Joy gelenkt. Mit der App wandelt der Besucher interaktiv auf neue und erlebnisreiche Art zwischen Gegenwart und Vergangenheit.”

Den Besuch der Nibelungen-Festspiele 2017 in Worms nutzten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz Prof. Dr. Konrad Wolf, um sich über den aktuellen Entwicklungsstand der App zu informieren.

„Es ist eine logische Konsequenz, dass unser Landesfest auch digital wird, wenn wir im Land die Digitalisierung vorantreiben“, ergänzt Minister Wolf: „Der interdisziplinäre Ansatz, also die Kooperation der Fachbereiche Touristik/Verkehrswesen und Informatik, sind vorbildlich. Das gilt genauso für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Kultur. Bei diesem Projekt bin ich besonders von der praxisnahen Verschmelzung der verschiedenen Bereiche angetan.“

 

(c) Dorothea Hoppe-Dörwald