Gremien und Stellen mit Aufgaben im QM

Innerhalb des Qualitätsmanagementsystems sind nicht nur das QM-Team sondern auch verschiedene Akteure und Gremien mit Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Qualitätssicherung und -entwicklung beschäftigt. Die Akteure und Gremien sowie deren Zuständigkeiten möchten wir Ihnen auf dieser Seite näherbringen.

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  • Hochschulweite Gremien und Stellen

    Hochschulweite Gremien und Stellen

    Die Dekanerunde sorgt für einen regelmäßigen Austausch zwischen dezentraler und zentraler Ebene. Die Dekane der Fachbereiche sowie die Hochschulleitung treffen sich dazu einmal im Monat. Der Stabsbereich QM berichtet in diesen Sitzungen jeweils über Neuerungen im QM-System und Entscheidungen von AQM und EAQM. Die Dekanerunde ist vor allem im Rahmen der Führungsprozesse ins QM-System eingebunden.

    Der Senat ist ein zentrales Organ der Hochschule. Er besteht aus dem Präsidenten, der den Vorsitz führt, je zwei professorale Vertreter/innen der Fachbereiche, drei studentische Vertreter/innen und eine/r Vertreter/in der Gruppe der Sonstigen. Der Senat hat - soweit das Hochschulgesetz oder die Grundordnung nichts anderes bestimmt - alle Angelegenheiten wahrzunehmen, die die gesamte Hochschule betreffen. So ist der Senat z.B. in den Verfahren zur Einrichtung und Aufhebung von Studiengängen um Zustimmung zu fragen. Ferner werden Prüfungsordnungen der Studienprogramme immer vom Senat verabschiedet, bevor sie in Dokumenten wie Hochschul- und Staatsanzeiger veröffentlicht werden können.

    Die Hochschulleitung besteht an der Hochschule Worms aus dem Präsidenten, einem Vizepräsidenten und der Kanzlerin. Nach §79 ff. übernimmt der Präsident die Leitung der Hochschule und vertritt sie nach außen. Ferner bildet der Präsident die Schnittstelle zum Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK).

    Der Bereich Qualitätssicherung und -entwicklung wird durch die Hochschulleitung verantwortet und wurde mit Hilfe des Stabsbereichs Qualitätsmanagement und des 2013 eingerichteten Ausschusses für Qualitätsmanagement (AQM) einer umfassenden Standardisierung (Ziele, Prozesse, Regelkreis, Monitoring, Dokumentation/Berichtswesen) unterzogen. Der Stabsbereich ist für die Steuerung aller zentralen Prozesse des Qualitätssicherungssystems zuständig und berät und begleitet die Fachbereiche beim Durchlauf dieser Prozesse. Ferner werden die Evaluationsinstrumente durch die entsprechenden Mitglieder des QM-Teams koordiniert. Eine detaillierte Übersicht über Aufgabenschwerpunkte der Mitglieder des QM-Teams kann hier eingesehen werden. Da der Stabsbereich QM sowohl vorbereitend, prüfend wie auch kommunikativ eine zentrale Stelle einnimmt, ist er in nahezu allen Prozessen von Studium und Lehre involviert. Auch mit dem Stabsbereich Kommunikation, Beratung, Didaktik ist der Stabsbereich QM eng verzahnt.

    Der Senatsausschuss für Qualitätsmanagement (AQM) ist ein entscheidungsfähiges Organ der Hochschule in Fragen der Qualitätssicherung und -entwicklung. Der AQM unterstützt die Implementierung und Weiterentwicklung eines Qualitätssicherungssystems, das auch hochschulübergreifend agieren kann. In dieser Funktion formuliert der AQM Empfehlungen zu Konzepten, Prozessen und sonstigen Themen der Qualitätssicherung und ‐entwicklung. Die Mitglieder des AQM haben die Aufgabe, in ihren jeweiligen Fachbereichen/Studiengängen die Funktion eines Multiplikators für die Tätigkeit und die Themen des AQM zu übernehmen. Während der AQM bzgl. neuer Studiengänge Empfehlungen und Auflagen für den Qualitätsbeirat vorbereitet/vorschlägt, bleibt die Beurteilung bereits erstakkreditierter Studiengänge der Hochschule vorbehalten. Um der Forderung nach externer Beurteilung gerecht zu werden, sind Beiräte auf Studiengangs- oder Fachbereichsebene beratend einzusetzen und der AQM um Externe zum erweiterten Ausschuss des Senats für Qualitätsmanagement zu erweitern.

    Der erweiterte Ausschuss für Qualitätsmanagement (EAQM) der Hochschule Worms ist ein wichtiger Bestandteil im Zusammenhang mit dessen Qualitätssicherungssystem. Auch der EAQM ist ein Ausschuss mit Entscheidungsbefugnis. Er beschließt im Falle der Qualitätssicherung vorhandener Studiengänge über Empfehlungen und/oder Auflagen.

    Das Kuratorium der Hochschule dient der Verbindung der Hochschule Worms mit gesellschaftlichen Kräften. Es soll gegenüber dem Senat zu grundsätzlichen Fragen, insbesondere zur Profilierung der Hochschule und zu ihrer Verankerung in der Region, zum Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis, zur wissenschaftlichen Weiterbildung, zur schriftlichen Haushaltsstellungnahme der Hochschule gemäß § 103 Abs. 4 HochSchG und zu Organisationsfragen Stellung nehmen.

    Der Hochschulrat besteht laut §75 des HochSchG aus 10 Mitgliedern, die zur Hälfte aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentliches Leben kommen und zur anderen Hälfte aus der Hochschule selbst. Das Gremium hat z.B. ein Zustimmungsrecht bei der Errichtung, Änderung und Aufhebung von wissenschaftlichen Einrichtungen der Hochschule und der Verteilung von Mitteln sowie Stellen. Der Hochschulrat kommt beim Aufbau und der Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems eine bedeutende Aufgabe zu, da er dem Qualitätssicherungssystem nach §5 HochSchG zustimmen muss.

    Der externe Qualitätsbeirat ist ein die Hochschule beratendes Gremium zur Qualitätssicherung und -entwicklung im Bereich Studium und Lehre und führt den bisherigen Hochschulübergreifenden Lenkungssausschuss (HÜL) in dessen Funktion als externes Gegengewicht der internen Qualitätssicherungsverfahren fort und nimmt dabei auch die hochschulübergreifende und vielschichtige Komponente des HÜL auf. Gegenwärtig unterstützen die Hochschulen Kaiserslautern und Worms den Qualitätsbeirat. Dieses hochschulübergreifende Gremium nimmt die folgenden Aufgaben wahr:

    ·       Impulsgeber für die Weiterentwicklung der hochschulinternen Qualitätsstandards

    ·       Bei neuen Studiengängen überprüft er die Einhaltung von internen und externen Standards

    ·       Bei bestehenden Studiengängen, die ein hochschulinternes Qualitätssicherungsverfahren durchlaufen haben, ist er die Widerspruchsinstanz bei Konflikten (Eskalationsstufe)

    ·       Diskussion von übergeordneten Themen aus dem Bereich Studium und Lehre mit Qualitätsdimension

  • Gremien und Stellen auf Ebene eines Fachbereichs

    Gremien und Stellen auf Ebene eines Fachbereichs

    Gemäß §88 HochSchG ist der/die Dekan/in das vorsitzende Mitglied des Fachbereichsrats und zuständig für die Operationalisierung der Beschlüsse dieses Gremiums, die Verteilung der dem Fachbereich zugewiesenen Mittel und Stellen sowie die Geschäftsführung des Fachbereichs. Dabei sorgt sie/er für die Sicherstellung des Lehrangebots sowie die Organisation des Lehrbetriebs.

    Unterstützung bei ihren Aufgaben erhalten das Dekanat sowie die Studiengangsleitungen der Studiengänge eines Fachbereichs durch Studiengangs- bzw. Fachbereichsmanager, die in Studiengängen und Fachbereichen auch sehr oft die Rolle der QM-Beauftragten haben. Mitarbeiter/Innen mit diesem Stellenprofil unterstützen die Studiengänge bei deren Weiterentwicklung sowie im Bereich der Qualitätssicherung, indem sie die Studiengangsleitungen bei Akkreditierungsverfahren unterstützen und/oder Berichte im Rahmen des QM-Systems vorbereiten. Ergänzend zu diesem Aufgabenportfolio versteht sich das Management des Lehrbetriebs. Hier sind Studiengangs- und Fachbereichsmanager u.a. für die Stunden- und Prüfungsplanung verantwortlich und beraten Studierende bzgl. der Organisation des Studiums.

    Gemäß §87 HochSchG hat der Fachbereichsrat – sofern durch das HochSchG und Grundordnung nichts anderes bestimmt ist – im Hinblick auf Angelegenheiten des Fachbereichs von grundsätzlicher Bedeutung eine beratende Rolle. Darüber hinaus fungiert er als Entscheidungsgremium. Im Rahmen des QM-Systems genehmigt der Fachbereichsrat u.a. die Einrichtung von neuen Studiengängen am Fachbereich (zur Vorbereitung für den Senat) und verabschiedet Akkreditierungsunterlagen.

    Mit Hilfe eines Beirates, der auf Ebene eines Studiengangs, einer Studienrichtung oder eines Fachbereichs eingesetzt werden kann, sollen externe Impulse zur kritischen Würdigung und zur strategischen Weiterentwicklung der Studiengänge und Fachbereiche eingebracht und aufgenommen werden. Der Beirat besteht zum Teil aus externen Experten und wird in regelmäßigen Abständen ein oder mehrere Studiengänge betrachten und Empfehlungen zur Weiterentwicklung aussprechen.

  • Gremien und Stellen eines Studiengangs

    Gremien und Stellen eines Studiengangs

    Die Leitung eines Studiengangs ist für die inhaltlich-fachliche Ausrichtung des jeweiligen Studienprogramms verantwortlich. Gemeinsam mit dezidierten Studiengangs- bzw. Fachbereichsmanagerinnen und -managern ist sie federführend für den Bereich der Qualitätssicherung ihres Studienganges verantwortlich. Hierbei treibt sie in Absprache mit den Kolleginnen und Kollegen die (Weiter-)Entwicklung des Studiengangs voran und ist für die Koordination aller Aktivitäten innerhalb des Studiengangs verantwortlich. Dazu zählt u.a. die Erstellung von Studiengangskonzepten, die Konzipierung und Durchführung von Beiratssitzungen, die Vorbereitung und Begleitung von Akkreditierungsverfahren oder die Generierung von Berichten im Rahmen des QM-Systems der Hochschule. Ferner bilden Studiengangsleitungen die Schnittstellen zu außerhochschulischen Einrichtungen oder Kooperationspartnern.  

    Unterstützung bei ihren Aufgaben erhält die Studiengangsleitung durch Studiengangs- bzw. Fachbereichsmanager, die in Studiengängen und Fachbereichen auch sehr oft die Rolle der QM-Beauftragten haben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit diesem Stellenprofil unterstützen die Studiengänge bei deren Weiterentwicklung sowie im Bereich der Qualitätssicherung, indem sie die Studiengangsleitungen bei Akkreditierungsverfahren unterstützen und/oder Berichte im Rahmen des QM-Systems vorbereiten. Hierbei stehen sie stets in engem Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stabsbereichs QM. Ergänzend zu diesem Aufgabenportfolio versteht sich das Management des Lehrbetriebs. Hier sind Studiengangs- und Fachbereichsmanager u.a. für die Stunden- und Prüfungsplanung verantwortlich und beraten Studierende bzgl. der Organisation des Studiums.

    Der Fachausschuss für Studium und Lehre (FaStL) ist ein Gremium auf Ebene eines Studiengangs bzw. einer Studienrichtung (Bündel mehrerer zusammengehörender Studiengänge) und soll den Austausch zwischen Professorinnen/Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Studierenden über die Inhalte des Studiums sowie Organisatorisches ermöglichen. Im Rahmen des QM-Systems ist der FaStL bei der (Weiter-)Entwicklung von Curricula beteiligt sowie der Organisation daraus resultierender Änderungsprozesse.

    Mit Hilfe eines Beirates, der auf Ebene eines Studiengangs, einer Studienrichtung oder eines Fachbereichs eingesetzt werden kann, sollen externe Impulse zur kritischen Würdigung und zur strategischen Weiterentwicklung der Studiengänge und Fachbereiche eingebracht und aufgenommen werden. Der Beirat besteht zum Teil aus externen Experten und wird in regelmäßigen Abständen ein oder mehrere Studiengänge betrachten und Empfehlungen zur Weiterentwicklung aussprechen.