Gremien und Stellen auf Ebene eines Fachbereichs

Gemäß §88 HochSchG ist der/die Dekan/in das vorsitzende Mitglied des Fachbereichsrats und zuständig für die Operationalisierung der Beschlüsse dieses Gremiums, die Verteilung der dem Fachbereich zugewiesenen Mittel und Stellen sowie die Geschäftsführung des Fachbereichs. Dabei sorgt sie/er für die Sicherstellung des Lehrangebots sowie die Organisation des Lehrbetriebs.

Unterstützung bei ihren Aufgaben erhalten das Dekanat sowie die Studiengangsleitungen der Studiengänge eines Fachbereichs durch Studiengangs- bzw. Fachbereichsmanager, die in Studiengängen und Fachbereichen auch sehr oft die Rolle der QM-Beauftragten haben. Mitarbeiter/Innen mit diesem Stellenprofil unterstützen die Studiengänge bei deren Weiterentwicklung sowie im Bereich der Qualitätssicherung, indem sie die Studiengangsleitungen bei Akkreditierungsverfahren unterstützen und/oder Berichte im Rahmen des QM-Systems vorbereiten. Ergänzend zu diesem Aufgabenportfolio versteht sich das Management des Lehrbetriebs. Hier sind Studiengangs- und Fachbereichsmanager u.a. für die Stunden- und Prüfungsplanung verantwortlich und beraten Studierende bzgl. der Organisation des Studiums.

Gemäß §87 HochSchG hat der Fachbereichsrat – sofern durch das HochSchG und Grundordnung nichts anderes bestimmt ist – im Hinblick auf Angelegenheiten des Fachbereichs von grundsätzlicher Bedeutung eine beratende Rolle. Darüber hinaus fungiert er als Entscheidungsgremium. Im Rahmen des QM-Systems genehmigt der Fachbereichsrat u.a. die Einrichtung von neuen Studiengängen am Fachbereich (zur Vorbereitung für den Senat) und verabschiedet Akkreditierungsunterlagen.

Mit Hilfe eines Beirates, der auf Ebene eines Studiengangs, einer Studienrichtung oder eines Fachbereichs eingesetzt werden kann, sollen externe Impulse zur kritischen Würdigung und zur strategischen Weiterentwicklung der Studiengänge und Fachbereiche eingebracht und aufgenommen werden. Der Beirat besteht zum Teil aus externen Experten und wird in regelmäßigen Abständen ein oder mehrere Studiengänge betrachten und Empfehlungen zur Weiterentwicklung aussprechen.