Anna Osprian
Forschungsreferentin- N 023
- anna.osprian@hs-worms.de
- +49 6241 509-478
- Hochschulleitung
Forschungsdaten nachhaltig sichern und nutzbar machen
Forschungsdaten bilden die Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnis. Dazu zählen alle Daten, die im Verlauf eines Forschungsprozesses entstehen oder verwendet werden – etwa Messwerte, Umfrage- und Interviewdaten, Software, Simulationsergebnisse oder Textkorpora. Ein strukturiertes Forschungsdatenmanagement sorgt dafür, dass diese Daten über den gesamten Forschungsprozess hinweg sorgfältig geplant, dokumentiert, gesichert und, wo möglich, für eine Nachnutzung zugänglich gemacht werden.
Ein gutes Forschungsdatenmanagement stärkt die Nachvollziehbarkeit und Qualität wissenschaftlicher Ergebnisse und ist ein zentraler Bestandteil guter wissenschaftlicher Praxis. Zugleich gewinnt es zunehmend an Bedeutung, da viele Förderinstitutionen bei der Antragstellung Angaben zum Umgang mit Forschungsdaten oder einen Datenmanagementplan erwarten. Orientierung bieten dabei die FAIR-Prinzipien, nach denen Forschungsdaten auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar sein sollen.
Die Hochschule Worms unterstützt ihre Forschenden und Promovierenden dabei, Forschungsdaten von Beginn an sinnvoll zu planen und zu verwalten – von der Erstellung eines Datenmanagementplans über Fragen zu Datenschutz und Rechten bis hin zur Archivierung und Veröffentlichung von Daten.
F – Findable (auffindbar)
Daten erhalten einen dauerhaften Identifikator (z. B. DOI) und aussagekräftige Metadaten, damit sie leicht gefunden werden können.
A – Accessible (zugänglich)
Es ist klar geregelt, wie und unter welchen Bedingungen auf die Daten zugegriffen werden kann – auch wenn der Zugang eingeschränkt ist.
I – Interoperable (interoperabel)
Offene Formate und gängige Standards ermöglichen es, Daten mit anderen zu verknüpfen und weiterzuverarbeiten.
R – Reusable (nachnutzbar)
Gute Dokumentation und eine klare Lizenz machen die Daten für Dritte nachvollziehbar und wiederverwendbar.