Das ZKW stellt sich vor

Zwischen Erdmännchen und neuen Perspektiven

Vor rund einem Jahr haben wir unsere Transferstrategie entwickelt. Jetzt war es Zeit für eine Zwischenbilanz: Was haben wir seitdem erreicht? Welche Ideen haben sich bewährt? Und welche neuen Ansätze wollen wir weiterverfolgen?

Für unseren Strategietag haben wir uns dafür einen besonderen Ort ausgesucht: den Tiergarten in Worms. Zwischen Erdmännchen und Affengehege entstehen gute Gespräche oft ganz von selbst – und manchmal eben auch die besten Ideen.

Bevor wir Bilanz gezogen haben, sind wir noch einmal einen Schritt zurückgegangen und haben uns die wichtigste Frage gestellt: Was bedeutet Transfer eigentlich für die Hochschule Worms?

Für uns ist Transfer weit mehr als der Austausch von Wissen. Er verbindet Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft und schafft Raum für Zusammenarbeit, neue Ideen und Innovationen. Erkenntnisse aus Forschung und Lehre fließen in die Praxis, wo sie gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern weiterentwickelt werden. Gleichzeitig bringen Unternehmen und gesellschaftliche Akteure neue Perspektiven in unsere Hochschule ein. Dieser kontinuierliche Austausch sorgt dafür, dass unsere Arbeit praxisnah, relevant und zukunftsorientiert bleibt.

Als Zentrum für Transfer verstehen wir uns dabei als Möglichmacher und Vernetzer. Wir bringen Menschen zusammen, schaffen Netzwerke, vermitteln Kontakte und machen Wissenschaft zugänglich – für Professorinnen und Professoren, Studierende, Unternehmen und die Region. So stärken wir nicht nur die Innovationskraft unserer Partner, sondern leisten auch einen Beitrag zur regionalen Entwicklung und positionieren die Hochschule Worms als verlässliche Partnerin für Zukunftsthemen.

Dass diese Strategie mit Leben gefüllt wird, zeigt sich in vielen konkreten Formaten und Kooperationen. Dazu gehören unsere EXIST-Teams, Design-Thinking-Workshops, das offene DesignLab sowie regelmäßige Alumni-Treffen. Mit etablierten Veranstaltungsformaten wie „Wirtschaft trifft Hochschule“ und dem „Kamingespräch“ schaffen wir Räume für Austausch und neue Kooperationen.

Im vergangenen Jahr konnten wir zudem zahlreiche neue Projekte auf den Weg bringen. Das Modul „Future Skills“ in der Studienrichtung IBA wurde bereits zweimal in Kooperation mit Renolit SE durchgeführt. Diese Kooperation entstand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wirtschaft trifft Hochschule.“

Gemeinsam mit Renolit konnten wir außerdem die Podiumsdiskussion „Zukunft der Arbeit“ veranstalten. Auch mit dem IT Klub Rheinhessen ist eine neue Zusammenarbeit entstanden, aus der eine Innovations- und Networking Night hervorgegangen ist – mit zahlreichen wertvollen Kontakten für die teilnehmenden Studierenden. Darüber hinaus haben wir die Kooperation mit der EWR weiter ausgebaut und in mehreren Workshops gemeinsame Projekte und Formate in den Bereichen KI-basierte Kundeninteraktion und Investitionsplanung angestoßen.

Unser Strategietag hat gezeigt: Vieles von dem, was wir uns vor einem Jahr vorgenommen haben, ist inzwischen Realität geworden. Gleichzeitig hat er deutlich gemacht, dass Transfer kein abgeschlossenes Projekt ist, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Genau daran wollen wir weiterarbeiten – gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Eine Erkenntnis hat sich dabei besonders herauskristallisiert: Wir müssen noch sichtbarer werden. Denn viele erfolgreiche Projekte, Kooperationen und Angebote entstehen bereits – sie dürfen aber noch stärker wahrgenommen werden. Deshalb wollen wir künftig noch gezielter zeigen, was Transfer an der Hochschule Worms bedeutet, welche Möglichkeiten er bietet und welchen Mehrwert er für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft schafft.

Genau daran werden wir in den kommenden Monaten weiterarbeiten: unsere Netzwerke ausbauen, neue Kooperationen anstoßen und unsere Aktivitäten noch stärker nach außen tragen. Denn guter Transfer entsteht nicht nur durch gute Ideen – er lebt auch davon, dass die richtigen Menschen davon erfahren.

Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen. Das Team des Zentrums für Kooperationen und Wirtschaftstransfer – Anke Hinz, Ute Pröllochs, Natalie Kunter, Christian Hösl-Christahl und Marcel Mayer unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Graef – steht als Ansprechpartner für alle bereit, die Ideen einbringen oder gemeinsam mit uns neue Projekte entwickeln möchten.