FH Worms auf der CeBIT
von Prof. Dr. Bernd Ruhland und Prof. Dr. Hans Schwinn Qualitätsprüfung von Apps und Gesundheits-Apps aus studentischen Projekten Zur diesjährigen CeBIT setzt der Fachbereich Informatik der Fachhochschule Worms den Fokus auf hochwertige mobile Anwendungen, insbesondere bei Gesundheit und Fitness. Das Thema Apps wird von zwei Seiten angegangen: Der Fachbereich Informatik der Fachhochschule Worms stellt in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Technologietransfer und Telekommunikation (ZTT) das Prüflabor für mobile Anwendungen (Kobil Systems Labor) vor. Dort wird ein breiter Gerätepark sowie ein ausgeklügeltes System aus Einzeltests auf wichtige Qualitätskriterien angeboten:
- Sicherheit (Kommunikation, Datenhaltung, Hijacking)
- Sensorik (Genauigkeit, Einsatzqualität)
- Usability (Verwendungstauglichkeit)
Im Zusammenhang mit dem Masterstudiengang „Mobile Computing“ werden die Systementwicklungsprojekte
- „RescuePass“ für schnelle Notfallhilfe,
- „Nutrition“ zur Ernährungssteuerung,
- „QSCollector“ für termingesteuerte Datenerhebung,
- „Chronic Disease“ für chronisch Erkrankte und
- „Pharmacy Access“ zur schnellen Apothekensuche
gezeigt, allesamt zum Themenfeld „Quantified Self“ (QS). Dort entstehen Apps im Gesundheitsumfeld unter Verwendung mobiler Geräte. Schwerpunkt im Projekt bilden Sensorik, Visualisierung, Sicherheits- und Datenbankaspekte.
Erstellung von Stundenplänen für Hochschulen leicht gemacht.
Eine innovative Software zur Erleichterung des Planungsvorgangs für Stundenpläne
Jede Hochschule kennt das immer wiederkehrende Problem der Stundenplangestaltung. Im Halbjahrestakt müssen dieselben Problemstellungen und Hindernisse, die sich bei der Planung eines neuen Stundenplans auftun, angepackt und gelöst werden. Besonders problematisch erweisen sich hierbei die Überschneidungen der Dozententermine, die auf den ersten Blick nicht immer ersichtlich sind. Die auftretenden Schwierigkeiten verschärfen sich noch erheblich, wenn Veranstaltungen aus mehreren Studiengängen als eine Einheit durchgeführt werden sollen. Um allgemein Terminkonflikte besser erkennen und auflösen zu können, wurde der an der FH Worms der Stundenplanmanager konzipiert, präzise als Modell geplant und entwickelt. Für den Stundenplanmanager werden Modulhandbücher als Grundgerüst der Daten verwendet, dadurch können neue Stundenpläne schnell und leicht angelegt werden. Überschneidungen von Dozententerminen werden vom Programm sofort erkannt und entsprechend markiert. Durch einen einfachen Klick gelangt man zu dem anderen Stundenplan, mit dem der Konflikt besteht. Somit bietet die Software eine elegante und einfache Möglichkeit diese Probleme zu beherrschen und zu lösen.
Das System unterstützt einen systematischen Planungsprozess für Stundenpläne. Die eigentliche Planung der Termine erfolgt über eine intuitive Drag-and-Drop Vorgehensweise auf einer visuellen Darstellung.
eFficient Ordering System (eFOS ): ein Mobiles Bestellsystem
Ein Softwaresystem, zur Optimierung der Bestellprozesse in der Gastronomie - Branche
Das eFOS ist ein effizientes, Sitzplatz-bezogenes Bestellsystem für Mobile Geräte mit Android Betriebssystem.
Es kann in unterschiedlichen Gastronomiebetrieben eingesetzt werden und bietet optimale Unterstützung für flexible und einfach zu handhabende Bestellprozesse.
Das System setzt sich aus einer Desktop-Komponente für die Verwaltung der Grunddaten und einer Mobilteil-Komponente für den Service zusammen.
Gästegruppen sollen vom zeitlichen Ablauf her betrachtet bestmöglich bedient werden, etwa durch Berücksichtigung spezieller Kundenwünsche bei der Bestellung oder durch nahezu zeitgleiche Übergabe der Gerichte. Funktionalität der Desktop-Komponente zur Verwaltung der Basisinformationen
- Getränke (klassifiziert)
- Gerichte und ihre Bestandteile (Beilagen etc.)
- Speiskarten
- Tischpläne für Räume
Funktionalität der Mobilteil-Komponente
- Aufnahme von Gästegruppen
- Bestellaufnahme (ggf. Sitzplatz-bezogen) mit flexibler Aufnahme individueller Wünsche
- Übermittlung des Bestellsatzes an die Küche (ggf. mit Bon-Druck)
Außerdem wird der Anschluss von Kassensystemen bei geeigneten Schnittstellen ermöglicht.