Forschungsportal sieht Eröffnung entgegen
Der Relaunch der Forschungsdatenbank, mittlerweile unter dem offiziellen Titel "Forschungsportal Rheinland-Pfalz", steuert auf seinen erfolgreichen Abschluss zu. Das Forschungsportal des Landes steht in den Startlöchern zu seiner baldigen Eröffnung für ein weites Netz von Forschern, Wissenschaftlern und Interessierten aus Rheinland-Pfalz, Deutschland und der ganzen Welt.
Mit dem Abschluss der Testphase Ende letzten Jahres hat das Portal bereits seinen Betrieb aufgenommen, wenn auch noch hinter weitestgehend verschlossenen Türen. Neben den programmiertechnischen Herausforderungen spielte vor allem die korrekte Übernahme aller Daten eine große Rolle, die sich im Laufe der Jahre in der alten Forschungsdatenbank angesammelt hatten. Daher erfolgt die Vorbereitung auf die Eröffnung des Forschungsportals in drei Phasen:
1. Bereinigungsphase
Mit dem Übergang von der Testphase zum offiziellen Betrieb wurde das Forschungsportal zunächst für die Administratoren der Hochschulen freigegeben. Es galt, die Einträge der alten Datenbank zu übernehmen, mit aktuellen Veränderungen abzugleichen und zu korrigieren. In den Jahren der alten Forschungsdatenbank hatten sich Fachbereiche geändert, Einrichtungen umbenannt und hierarchische Strukturen verschoben. All dies galt es zu berücksichtigen, als sich die Administratoren ans Werk machten. Bis heute hat etwa die Hälfte der zugehörigen Hochschulen diese erste Phase abgeschlossen.
2. Eintragungsphase
Nach der Anpassung der alten Daten wird das Forschungsportal nun an den Hochschulen für die Forscher freigegeben. Der Fokus liegt jetzt auf der Eintragung aktueller, persönlicher Daten, sowie dem Einpflegen von Publikationen und Forschungsprojekten, die seit der Zeit der alten Forschungsdatenbank hinzugekommen sind.
3. Öffentliche Phase
Sobald die Forscher und Wissenschaftler das Portal mit ihren Daten auf den neusten Stand gebracht haben, werden auch öffentliche Besucher Zugriff erhalten. Neben Privatpersonen, die sich für Wissenschaft und Forschung interessieren, sind dies vor allem forschende Unternehmen und Mitglieder des Transferwissen Netzwerks t:win, die hier mit qualifizierten Projektpartnern Kontakt aufnehmen können.
Auch nach der offiziellen Eröffnung des Forschungsportals werden die Arbeiten noch fortgesetzt. Für den langfristigen Erfolg des Portals ist es wichtig, dass die eingetragenen Daten ständig auf dem neusten Stand gehalten werden und dass die Nutzung für alle Mitglieder stets interessant bleibt.