IHK prämiert Spitzenleistungen an Hochschulen und in der Weiterbildung

Lisa Heßler , Masterstudentin  der Hochschule Worms im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, wurde mit dem „IHK Preis 2014“ ausgezeichnet. Die Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen zeichnet eine junge Wissenschaftlerin und zwei junge Wissenschaftler mit dem IHK-Preis 2014 aus. Die mit insgesamt 5.000 EUR dotierte Förderung des akademischen Nachwuchses vergab die Jury an den Wirtschaftsingenieur Timo Weil, die Wirtschaftswissenschaftlerin Lisa Heßler und den Chemiker Philip Christoph Heier. Für herausragende Leistungen in der beruflichen Weiterbildung erhielt die Personalfachkauffrau Marisol Ribes Centelles den mit 2.500 EUR dotierten Sonderpreis „Beste der Besten“.
Mit dem IHK-Preis ausgezeichnet (v.l. vorne): Marisol Ribes, Lisa Heßler, Timo Weil, Dr. Philip Christoph Heier, IHK-Präsident Dr. Engelbert J. Günster; (v.l. hinten): Festredner Dirk H. Beenken und IHK-Hauptgeschäftsführer Günter Jertz.
/Foto: IHK Rheinhessen / Stefan Sämmer/
Der erste Preis, dotiert mit 3.000 EUR wurde Timo Weil verliehen,  er arbeitete zum Thema „Produktivitätssteigerung durch Optimierung der Lenkung fehlerhafter Produkte in der Montage“. Seine Masterarbeit  entstand im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule Bingen. Sie wurde betreut von Prof. Dr. Stefan Röhl und wurde bewertet mit der Note 1,0. Den zweiten Preis, dotiert  mit 1.500 EUR, erhielt  Lisa Heßler. Ihr Thema lautet  „Zeitwertkonten als flexibles Personalinstrument – eine empirische Analyse am Beispiel der TWL AG“. Die Masterarbeit entstand am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften – Studiengang International Management“ der Hochschule Worms. Sie wurde betreut von Prof. Gernot Keller und bewertet mit der Note 1,0. Die demografische Entwicklung - und damit verbundene Herausforderungen wie Arbeitszeitflexibilisierung, Work-Life-Balance oder Fachkräftemangel - rücken für Politik, Wirtschaft, Gesetzgebung und die Arbeitsvertragsparteien das flexible Personalinstrument  „Zeitwertkonten“ zunehmend in den Blickpunkt. Auf jene betrieblichen Langzeitkonten können Zeit- und Geldwerte fließen, die eine aufgeschobene Vergütung mit dem Ziel der Freistellung darstellen. In ihrer Master-Thesis analysiert Lisa Heßler „Zeitwertkonten“ unter Einbezug eines individualisierten Business Case sowie eigens festgelegter Qualitätskriterien. Sie leitet Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für das Ludwigshafener Versorgungsunternehmen TWL AG ab. Auch hier erkannte die Jury den hohen Grad der Umsetzbarkeit von Frau Heßlers Ergebnissen in die betriebliche Praxis. Ebenso sah sie das Kriterium des Gesamtinteresses der gewerblichen Wirtschaft wegen der Nähe zum Mega-Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ erfüllt. Lisa Heßler (*1989) schloss zunächst ein Duales Studium bei der Allianz Deutschland AG mit dem Bachelor of Arts, Fachrichtung Versicherung, ab. Dem folgte das Masterstudium an der Hochschule Worms. Daneben erwarb sie sich Berufserfahrung u.a. als Kundenbetreuerin und im Vertrieb der Allianz AG oder als Dozentin an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim. Dort ist sie aktuell Akademische Mitarbeiterin und bereitet sich auf die Promotion vor. Dr. Philip Christoph Heier erhielt den mit 500 EUR dotierten Preis für sein Thema: „Novel metallo-porphyrin based colourimetric amine sensors and their processing via plasma enhanced chemical vapour deposition at atmospheric pressure – synthesis, characterisation and mechanistic studies“. Die Dissertation entstand am Fachbereich Chemie, Pharmazie, Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie wurde betreut von Prof. Dr. Katja Heinze, Zweitgutachter war Prof. Dr. Karl Klinkhammer. Sie wurde bewertet mit summa cum laude. Den Sonderpreis „Beste der Besten“, dotiert mit 2.500 EUR, erhielt Marisol Ribes Centelles erzielt, die die IHK-Weiterbildungsprüfung „Geprüfte Personalfachkauffrau“  mit dem besten Gesamtergebnis bestand.