Vorstellung des ausgezeichneten „Study & Work“-Projekts der Hochschulen Worms und Ludwigshafen am Rhein
Ein gemeinsamer Antrag der Hochschulen Worms und Ludwigshafen am Rhein zählt zu den Siegern des Wettbewerbs „Study & Work“, den das Bundeswirtschaftsministerium zusammen mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgelobt hat. Ausgezeichnet wurden dabei zehn herausragende Strategien zur Bindung künftiger internationaler Fachkräfte an den deutschen Arbeitsmarkt. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den beteiligten Netzwerkpartnern stellten die Hochschulen Worms und Ludwigshafen ihr Projekt gestern in Worms der Öffentlichkeit vor. Worms/ Ludwigshafen, 30. Juli 2015: Vor dem Hintergrund zunehmenden Fachkräftemangels und des weiteren Ausbaus einer dezidierten Willkommenskultur in Deutschland, zielte die Ausschreibung des Bundeswirtschaftsministeriums und des Stifterverbandes auf Strategien zur nachhaltigen Bindung internationaler Studierender an ihre Studienregionen: Wie internationale Studierende erfolgreich zum Studienabschluss in Deutschland geführt, frühzeitig über berufliche Perspektiven informiert und beim Übergang von der Hochschule in den regionalen Arbeitsmarkt unterstützt werden können, waren entsprechend die entscheidenden Fragestellungen. Verbesserung und Sicherung des Studienerfolgs, Vermittlung von Praktika und Arbeitsplätzen insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region, Unterstützung bei Existenzgründungen und bessere Integration der internationalen Studierenden in die Gesellschaft sind denn auch die Eckpfeiler des gemeinsamen Projektantrags der beiden Hochschulen. Besonderes Augenmerk liegt dabei – entsprechend der aktuellen Bedarfe der befragten Arbeitgeber – zunächst auf ausländischen Studierenden der Informatik und Wirtschaftsinformatik, einer Gruppe von derzeit immerhin 150 Personen an beiden Hochschulen. Bei der Umsetzung ihrer Ziele setzt die Leitungsgruppe des mit STAIR – Studieren, Arbeiten und Integration am Rhein – betitelten Projekts auf die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Wirtschaft und weiteren relevanten Akteuren der Region, die durch ihr Know-How und den Facettenreichtum ihrer Kompetenzen bei der Beratung und Begleitung der ausländischen Studierenden wertvolle Unterstützer sind. „Es gibt derzeit weit über 400 Hochschulen in Deutschland und alle erfinden das sprichwörtliche Rad immer wieder neu. Wir wollen diesen Kreis durchbrechen, Synergien nutzen und die dadurch gewonnene Zeit und Arbeitskraft sinnbringender nutzen“, erklärte Prof. Dr. Jens Hermsdorf, Präsident der Hochschule Worms bei der Begrüßung und ergänzte: „Unser Ziel ist nicht nur der Ausbau der bestehenden Willkommenskultur, sondern eine Bleibekultur“. Auch Prof. Dr. Peter Mudra, Präsident der Hochschule Ludwigshafen am Rhein, unterstrich die Bedeutung des Netzwerkgedankens für das Gelingen dieses „ambitionierten Programms“: „Dies ist ein Projekt besonderen Zuschnitts, mit sehr vielen Akteuren, das Chancen eröffnet und von der Idee getragen wird, ein vitales Netzwerk zu sein“. Starke Partner über drei Bundesländer hinweg verzahnen Dass dieser Netzwerkgedanke beim gemeinsamen Projektantrag der Hochschulen Worms und Ludwigshafen am Rhein unter Leitung von Alexander Könen, Ansprechpartner für Kooperationen und Fundraising an der Hochschule Worms, bereits im Vorfeld auf fruchtbaren Boden fiel, zeigte die große Zahl der eigens angereisten Kooperationspartner bei der Pressekonferenz zur Projektpräsentation am Mittwoch, dem 29.07.2015, in Worms. Tatkräftig unterstützt durch die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH gelang es der Projektgruppe starke Partner über Stadt-, Kreis- und Ländergrenzen hinweg zu gewinnen und ein Netzwerk aufzubauen, das sich über drei Bundesländer erstreckt: Neben den Wirtschaftsförderungen der rheinland-pfälzischen Land- und Stadtkreise (Ludwigshafen, Worms, Alzey-Worms, Bad Dürkheim und Donnersbergkreis) ist die Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH als kreisweite Wirtschaftsförderung im hessischen Kreis Bergstraße Partner des Netzwerks. Die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen sind darüber hinaus über die Metropolregion Rhein-Neckar im Netzwerk vertreten, dem auch die Arbeitsagenturen Ludwigshafen und Mainz sowie – stellvertretend für die Kammern – die IHK Pfalz angehören. Als Unternehmen beteiligt sich die Fasihi GmbH, weitere Partner sind der IT Forum Rhein-Neckar e.V. als Vertreter der digitalen Wirtschaft, das „Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. – Verein zur Innovation und Evaluation von sozialer Arbeit und Sozialpolitik“ mit seiner „IQ Fachstelle Migrantenökonomie“ sowie „ProfeS – Gesellschaft für Bildung und Kommunikation mbH“ als Spezialist für Fort- und Weiterbildung für Erwachsene. Das Netzwerk steht weiteren Interessenten aus der Region, die sich mit der Problematik der Fachkräftesicherung befassen, offen. Insbesondere werden die Wirtschaftsförderungen der kommunalen Gebietskörperschaften und Unternehmen zu einer aktiven Mitarbeit im Netzwerk aufgefordert. Study & Work ist eine Initiative von Ansprechpartner sind: Hochschule Worms:
Alexander Könen,
T: 06241-509247,
E: koenen@hs-worms.de
Hochschule Ludwigshafen am Rhein:
Stefanie Bachmann,
T: 0621-5203370,
E: Stefanie.Bachmann@hs-lu.de Metropolregion Rhein-Neckar:
Stefanie Rauh GmBH,
Tel. 0621 12987-71,
E: Stefanie.Rauh@m-r-n.com