Das DesignLab der Hochschule Worms ist ein offener Makerspace für MINT, Design, Prototyping und kreative Entwicklung. Hier können Studierende und Hochschulangehörige Ideen ausprobieren, weiterentwickeln und in erste konkrete Formen bringen.
Das DesignLab schafft Raum für Experimentieren, Gestalten, Tüfteln und gemeinsames Lernen. Unterschiedliche Materialien, Werkzeuge und Technologien ermöglichen es, aus einer ersten Idee einen Entwurf, ein Modell oder einen Prototyp zu entwickeln.
DesignLab trifft Gründungsökosystem
Das DesignLab ergänzt die Gründungsangebote der Hochschule Worms und arbeitet eng mit dem Startup-Center zusammen. Während dort unternehmerisches Denken, Gründungswissen und die Entwicklung von Geschäftsmodellen im Mittelpunkt stehen, bietet das DesignLab die Möglichkeit, Ideen praktisch zu erproben und sichtbar zu machen.
So entsteht eine Verbindung von Idee, Design, Technik und Unternehmertum – von der ersten Fragestellung bis zum Prototyp und darüber hinaus.
Ideen werden greifbar
Viele gute Ideen entstehen im Studium, in Projekten oder im Austausch zwischen unterschiedlichen Fachbereichen. Das DesignLab bietet den Raum, diese Ideen weiterzuverfolgen und praktisch zu überprüfen.
Hier kann man:
- Ideen entwickeln und visualisieren
- Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten ausprobieren
- Modelle und Prototypen bauen
- mit digitalen und analogen Werkzeugen arbeiten
- Design-Thinking-Methoden kennenlernen und anwenden
- erste Produktideen testen und weiterentwickeln
- Feedback einholen und Ideen iterativ verbessern
- interdisziplinär mit anderen Studierenden und Hochschulangehörigen arbeiten
Dabei geht es nicht darum, sofort ein perfektes Ergebnis zu schaffen. Ausprobieren, Verwerfen, Verändern und Weiterdenken gehören ausdrücklich dazu.
Für wen ist das DesignLab da?
Das DesignLab steht Studierenden und Hochschulangehörigen aller Fachbereiche offen. Besonders spannend ist der Austausch zwischen unterschiedlichen Disziplinen: MINT trifft auf Design, Wirtschaft, Informatik, Tourismus oder andere Fachrichtungen.
Auch internationale und interdisziplinäre Teams sind willkommen.
Ob erste Idee, Studienprojekt, Forschungsfrage, Gründungsvorhaben oder einfach die Lust, etwas auszuprobieren – im DesignLab ist Platz dafür.
Lernen, Lehren und gemeinsam entwickeln
Das DesignLab ist nicht nur Werkstatt, sondern auch Lern- und Begegnungsort. In Workshops, Kursen und offenen Formaten können Methoden, Werkzeuge und Gestaltungstechniken kennengelernt und direkt angewendet werden.
Dazu gehören unter anderem:
Kreativitäts- und Gestaltungsworkshops
Gemeinsam mit Designerinnen und Designern, Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie weiteren Fachleuten entstehen Formate rund um Kreativität, Material, Gestaltung und Visualisierung.
Design Thinking
Design Thinking unterstützt dabei, Probleme aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, Ideen zu entwickeln, Prototypen zu bauen und diese frühzeitig mit anderen zu testen.
Prototyping und Making
Vom einfachen Modell bis zum funktionsfähigen Prototyp: Das DesignLab bietet Raum und Möglichkeiten, Ideen praktisch umzusetzen und durch eigenes Ausprobieren weiterzuentwickeln.
Testen und Feedback
Ideen profitieren vom Austausch. Im DesignLab können Konzepte präsentiert, diskutiert und gemeinsam weiterentwickelt werden. So entstehen neue Perspektiven und konkrete nächste Schritte.
Ein offener Raum für Ideen
Das DesignLab lebt von den Menschen, die ihn nutzen. Deshalb verstehen wir den Makerspace als offenen Raum für Austausch, Wissenstransfer und gemeinsames Experimentieren.
Kommt mit euren Ideen, Fragen und Herausforderungen vorbei. Nutzt die Räume und Geräte, tauscht euch mit anderen aus und arbeitet gemeinsam am nächsten Schritt.
Das DesignLab macht Ideen greifbar.
Hintergrund
Das DesignLab wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts d-lab aufgebaut. Grundlage war die Förderinitiative „Unternehmerisches Denken und wissenschaftlicher Gründergeist – Forschungs- und Gründungsfreiräume an Fachhochschulen (StartUpLab@FH)“ (Förderkennzeichen 13FH029SU8).
Heute ist das DesignLab ein fester Bestandteil des Hochschulstandorts Worms und bietet einen Raum, in dem MINT, Design, Kreativität und Gründung zusammenkommen.
Die Inhalte reichen von der Entwicklung einer ersten Idee über das Skizzieren und Gestalten bis hin zur digitalen Umsetzung und praktischen Fertigung. Dabei können verschiedene kreative und technische Möglichkeiten kennengelernt und ausprobiert werden. Dazu gehören beispielsweise die Arbeit mit CAD-Programmen, die Erstellung digitaler Modelle sowie die Umsetzung eigener Entwürfe mit modernen Fertigungsverfahren wie CNC-Technik oder Lasercutting. Im Mittelpunkt steht das eigene Ausprobieren und Experimentieren – von der ersten Idee bis hin zu einem selbst gestalteten und gefertigten Werkstück.
Leistungsfähige CAD-Workstation, CAM- und Grafiksoftware
Arbeitsplätze für Übungen am PC
Individuelle Workshops
Wiederkehrende Kurse
Exkursionen
Design Thinking ist eine kundenzentrierte und iterative Methode für die Lösung von komplexen Problemen und die Entwicklung neuer Ideen. Mit der Design Thinking Methode gelingt es unter Abwägung von Wirtschaftlichkeit, Machbarkeit und Erwünschtheit eine aus Kundensicht überlegene Lösung zu entwickeln. Eine erfolgreiche Umsetzung des Design-Thinking-Ansatzes erfordert dabei neben geeigneten Methoden und Prozessen auch eine entsprechende räumliche und technische Ausstattung.
Bestückte Toolracks
Rolltische und Hocker
White- und Smartboard
Bastelmaterialien und Workshoputensilien
Digitalkamera
Timer
Rapid Prototyping ist der Überbegriff über verschiedene Verfahren zur schnellen Herstellung von Musterbauteilen ausgehend von den Konstruktionsdaten. Hier stehen einige Maschinen und Geräte zur additiven wie konventionellen Fertigung bereit.
3D-Scan mit Photogrammetrie
CAD/CAM Arbeitsplatz
CNC-Fräsmaschine
Lasercutter
Schneidplotter
3D-Drucker
Handwerk mit diversen Materialien