Studierende vertiefen nachhaltiges Tourismusmanagement
Rund zwanzig Studierende begleiteten Frau Professorin Julia E. Beelitz Mitte April auf eine Exkursion in das Allgäu. Ziel war die Jugendbildungsstätte in Bad Hindelang, in der sich die Teilnehmenden über vier Tage hinweg intensiv mit Fragestellungen des nachhaltigen Tourismus auseinandersetzten.
Die Exkursion war Bestandteil des Wahlpflichtmoduls „Sustainable Tourism Lab“ und bot den Studierenden die Möglichkeit, die an der Hochschule erarbeiteten, theoretischen Grundlagen des nachhaltigen Tourismusmanagements in der Praxis zu vertiefen. Auf dem Programm stand unter anderem ein Treffen mit dem Tourismusdirektor der Gemeinde Bad Hindelang, Max Hillmeier. Im Austausch mit ihm diskutierten die Studierenden aktuelle Herausforderungen im nachhaltigen Destinationsmanagement. Zudem erhielten sie Einblicke in das nachhaltige Mobilitätskonzept der Destination, mit dem sie sich im Anschluss kritisch auseinandersetzten.
Ergänzt wurde das Seminarprogramm durch Beiträge externer Nachhaltigkeitstrainer. Die in den Vorträgen gesetzten Impulse griffen die Studierenden in anschließenden Gruppenarbeiten auf und vertieften diese gemeinsam. Ein Kamingespräch mit dem Betreiberehepaar der Unteren Ochsenalpe, ein World Café u. a. mit der Allgäu Tourismus GmbH sowie eine Betriebsbesichtigung des Panorama-Hotel Oberjoch lieferten ergänzende, anschauliche Beispiele für nachhaltiges Management in touristischen Betrieben der Region.
Die Organisation des Programms übernahm die Jugendbildungsstätte Bad Hindelang im Rahmen eines Bildungsprogramms, das im Zusammenhang mit der über Atmosfair erfolgenden CO₂‑Kompensation der DAV Summit Club GmbH umgesetzt wird. Der DAV Summit Club ist eine Bergsteigerschule und Reiseveranstalter mit Sitz in München sowie eine Tochtergesellschaft des Deutschen Alpenvereins e. V. Ziel des Angebots ist es, angehende Fach‑ und Führungskräfte im Tourismus für nachhaltige Fragestellungen zu sensibilisieren und praxisnahe Lernformate zu ermöglichen. Das interaktive didaktische Rahmenkonzept wurde von der modulverantwortlichen Professorin entwickelt.
