Plakatkampagne zur Informationssicherheit

Informationssicherheit betrifft uns alle. Informationssicherheit beginnt im Alltag und hängt auch von unserem gemeinsamen Verhalten ab. Die folgenden Themen zeigen, worauf es ankommt. Ihr erhaltet Hintergrundwissen, weiterführende Links und praktische Tipps.

  • Gemeinsam tragen wir Verantwortung

    Informationssicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe – jeder einzelne Beitrag zählt. Ein kompromittierter Zugang kann Cyberkriminellen ein Einfallstor bieten und damit nicht nur einzelne Personen, sondern die gesamte Hochschule gefährden. Deshalb: Sei aufmerksam und nehme auch ungewöhnliche oder verdächtige Vorgänge ernst. Wenn dir etwas auffällt, melden es – lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Meldungen an isb@hs-worms.de

  • Vergiss deine Passwörter – außer deinem Masterpasswort

    Verwende für jede Anwendung ein starkes und individuelles Passwort – niemals dasselbe Passwort für mehrere Dienste. Ein gutes Passwort sollte mindestens 15 Zeichen lang sein und Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern sowie Sonderzeichen enthalten. Noch einfacher und sicherer wird es mit einem Passwortmanager, der sichere Passwörter erzeugt und verwaltet. So reicht es, sich nur noch ein starkes Master-Passwort zu merken.

  • Mach Backups

    Daten können durch einen Hackerangriff, eine versehentliche Löschung oder den Verlust eines Laptops unwiderruflich verloren gehen. Eine aktuelle Sicherungskopie kann dann den entscheidenden Unterschied machen. Sichere wichtige Daten regelmäßig und bewahre eine Kopie getrennt vom ursprünglichen Gerät auf. Eine lokale Sicherung auf einer externen Festplatte kann im Ernstfall deine Daten retten.

  • Mit VPN sicher ans Ziel

    In öffentlichen WLANs besteht grundsätzlich das Risiko, dass Dritte versuchen, den Datenverkehr mitzulesen oder zu manipulieren. Ein VPN verschlüsselt die Verbindung zwischen deinem Gerät und dem VPN-Server und schützt damit die Kommunikation im Netzwerk. Zusätzlich können bestimmte schädliche oder verdächtige Verbindungen blockiert werden. Nutze deshalb insbesondere in öffentlichen Netzwerken das bereitgestellte VPN der Hochschule.

  • Weißt du, was das Darknet über dich weiß?

    Das Darknet ist ein Teil des Internets, der nicht über herkömmliche Suchmaschinen erreichbar ist und unter anderem für anonyme Kommunikation genutzt wird. Leider werden dort auch gestohlene Zugangsdaten und andere Informationen aus Datenleaks gehandelt oder veröffentlicht. Es gibt seriöse Webseiten mit denen du prüfen kannst, ob deine E-Mail-Adresse oder andere Zugangsdaten von einem bekannten Datenleck betroffen sind. Eine Möglichkeit dafür bietet beispielsweise der Identity Leak Checker des Hasso-Plattner-Instituts.

  • Phishing – Lesen + Denken

    Phishing-E-Mails versuchen, dich dazu zu bringen, auf einen Link zu klicken, einen Anhang zu öffnen oder vertrauliche Informationen preiszugeben. Oft wirken solche Nachrichten auf den ersten Blick seriös – deshalb lohnt sich ein genauer Blick. Stimmen Absendername und tatsächliche E-Mail-Adresse überein? Handelt es sich um eine bekannte und legitime E-Mail-Adresse? Verfügt die Nachricht gegebenenfalls über eine digitale Signatur und ist diese gültig? Sind enthaltene Links vertrauenswürdig? Prüfe vor dem Anklicken das tatsächliche Ziel des Links. Sind die Anhänge vertrauenswürdig und hast du einen plausiblen Grund, sie zu erhalten? Sind die in der E-Mail geforderten Handlungen plausibel und angemessen? Sei besonders vorsichtig, wenn Zeitdruck aufgebaut wird oder du zur Preisgabe von Passwörtern, Zahlungsdaten oder anderen vertraulichen Informationen aufgefordert wirst. Ist der Übermittlungsweg für vertrauliche Informationen überhaupt vertrauenswürdig? Im Zweifel solltest du die Anfrage über einen bekannten und unabhängigen Kontaktweg überprüfen. Nicht klicken, nicht antworten, nicht öffnen – erst prüfen. Wenn dir eine Nachricht verdächtig vorkommt, melde diese über phishing@hs-worms.de.