Meldung

Studieneinstieg erleichtern

Hochschule Worms gibt internationalen Studierenden optimale Orientierungshilfen.

Einer der gut besuchten Workshops im Rahmen der Orientierungswoche für internationale Studierende. Foto/Hochschule Worms

Im Sommersemester 2017 kommen über 100 internationale Studierende in ihre Wahlheimat Worms, um ihr Regelstudium an der Hochschule Worms aufzunehmen. Von den Studierenden wird viel Selbständigkeit erwartet und für ausländische Studierende bedeutet es noch zusätzlich, sich in einem fremden Land zurecht zu finden. Damit sich die Studierenden sofort mit Beginn der Studienzeit auf das Studium konzentrieren können, bietet das International Center vor dem offiziellen Studienbeginn eine Orientierungswoche an.

Vielfalt von Anfang an

In diesem Semester nehmen 43 Studierende aus 24 Ländern an der Orientierungswoche teil. Sie haben sich für ein Vollzeitstudium mit einem Bachelor- oder Masterabschluss in einem der drei Fachbereiche eingeschrieben.

Zu Beginn fällt es noch auf, dass sich die Deutschkenntnisse auf ganz unterschiedlichen Niveaus befinden, viele können kein Deutsch und werden komplett auf Englisch studieren, andere haben ein sehr hohes Niveau und werden auf Deutsch studieren. Aber durch die enge Kooperation mit den studentischen Gremien, ist die Motivation bei allen Neuankömmlingen hoch, möglichst schnell und viel deutsch zu sprechen. Deutsche und internationale engagierte Studierende  unterstützen im Rahmen des  Buddy Programms des AStA´s  die neuen Studierenden ganz besonders gut, und  Hemmschwellen können so sehr schnell abgebaut werden.

Integration durch Information

Administrative Hürden, wie beispielsweise die Anmeldung bei der Stadt oder die Eröffnung eines Bankkontos, werden gemeinsam genommen. Mit Informationsveranstaltungen zum Leben und Wohnen in Worms, zu den Finanzierungsmöglichkeiten durch Stipendien oder Nebenjobs und zur Vorbereitung auf das Berufsleben werden wichtige Tipps und Möglichkeiten weitergegeben, die die Integration in einen neuen Alltag erleichtern.

Das interkulturelle Training, mit dem Schwerpunkt auf die Besonderheiten der deutschen Kultur und Kommunikation, ist besonders wichtig, um für die bestehenden Unterschiede ein besseres Verständnis zu entwickeln und um die  Anforderungen und Erwartungen der Hochschule zu verstehen. So sind die Weichen für ein erfolgreiches Studium in Deutschland gestellt.

Das Miteinander eröffnet neue Horizonte

Gemeinsame Exkursionen und Ausflüge, um auch die unmittelbare Umgebung besser kennenzulernen, lassen die Gruppe intensiv zusammenwachsen. „Mit dieser Orientierungswoche bauen wir ganz schnell Hemmungen und Vorurteile ab. Für uns als Veranstalter ist es immer wieder eine große Freude zu sehen, wie schnell sich junge Menschen integrieren können und wie aufgeschlossen sie für Neues sind“, freuen sich Elena Albers und Annette Mayer-Möbius, die Organisatorinnen dieses Intensivprogramms.