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Hochschule Worms und EWR konkretisieren gemeinsame KI- und Digitalisierungsprojekte

Kooperationstag setzt Impulse für Innovationen in der Energiebranche

Prof. Dr. Alexandra Nonnenmacher, Präsidentin der Hochschule Worms, und Dieter Lagois, Vorstand der EWR AG, bekräftigen die Zusammenarbeit bei Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Fotografin / Anastasia Baum

Wie können Künstliche Intelligenz und Digitalisierung dazu beitragen, Versorgungssicherheit zu stärken, Prozesse effizienter zu gestalten und neue Kundenerlebnisse zu schaffen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule Worms und der EWR AG beim gemeinsamen Kooperationstag am 12. Mai 2026 auf dem Campus der Hochschule.

Im Mittelpunkt standen nicht theoretische Diskussionen, sondern die konkrete Entwicklung gemeinsamer Projekte. In mehreren Workshops arbeiteten Fach- und Führungskräfte von EWR gemeinsam mit Professorinnen und Professoren der Hochschule Worms an praxisnahen Anwendungsfällen und definierten erste Schritte für deren Umsetzung.

„Künstliche Intelligenz bietet große Chancen, EWR dabei zu unterstützen, effizient und innovativ zu arbeiten und fundierte Entscheidungen zu treffen. Der Mehrwert entsteht insbesondere dann, wenn wirtschaftliche Expertise und wissenschaftliche Expertise zusammentreffen. Unsere Zusammenarbeit mit der Hochschule Worms hilft uns genau dabei, diesen Austausch zu fördern und Zukunftstechnologien erfolgreich in die Unternehmenspraxis zu integrieren“, betont Dieter Lagois, Vorstand der EWR AG.

Die Teilnehmenden identifizierten mehrere Kooperationsfelder mit besonderem Zukunftspotenzial. Dazu zählen unter anderem KI-gestützte Kundenschnittstellen, intelligente Lösungen für Kundeninteraktion und CRM, Predictive-Maintenance-Ansätze für Transformatorenstationen sowie innovative Konzepte für die Investitionsplanung von Energienetzen.

Neben den technologischen Fragestellungen stand auch die langfristige Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen im Fokus. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Praxis zu übertragen und gleichzeitig neue Impulse für Forschung, Lehre und den regionalen Innovationsstandort zu schaffen.

„In gemeinsamen Workshops und Projekten arbeiten wir zusammen an Themen wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung – und das bringt uns beide weiter. Das schafft Mehrwert für unsere Studierenden, für die Forschung und natürlich auch für die Praxis. Ich freue mich deswegen sehr, dass wir die Zusammenarbeit intensivieren“, erklärt Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Alexandra Nonnenmacher.

Der Kooperationstag endete mit einer gemeinsamen Priorisierung der entwickelten Ideen sowie der Festlegung konkreter Verantwortlichkeiten. Die Projektteams werden die erarbeiteten Konzepte nun weiter ausarbeiten und bis zum Sommer konkretisieren. Bereits für den Herbst ist ein weiteres Treffen geplant, bei dem die Fortschritte vorgestellt und die nächsten Umsetzungsschritte beschlossen werden.

Die Hochschule Worms und EWR sehen in der engen Zusammenarbeit einen wichtigen Baustein, um den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten und innovative Lösungen für die Herausforderungen der Energieversorgung von morgen zu entwickeln.