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Resilienz braucht Strategie

Prof. Dr. David Francas analysiert in der ARD die deutsche Arzneimittelversorgung.

Prof. Francas konzentriert sich in seiner Forschung u. a. darauf, Arzneimittel-Lieferketten stabiler zu machen. Fotografin / Dorothea Hoppe-Dörwald

Die Sicherung der Arzneimittelversorgung und die Stärkung der pharmazeutischen Produktion in Deutschland erfordert eine ganzheitliche Strategie. In der letzten Ausgabe des ARD-Wirtschaftsmagazins „Plusminus“ erläuterte Prof. Dr. David Francas von der Hochschule Worms, Studienrichtung International Business Management, die komplexen Herausforderungen in Arzneimittel-Lieferketten. Er verdeutlichte dabei, dass eine Versorgungssicherheit nur durch das Zusammenspiel verschiedener Politikfelder gelingen kann.

Die Notwendigkeit einer integrierten Gesamtstrategie

Im Gespräch mit Jörg Kersten (ARD) an der Hochschule Worms legte Prof. Dr. Francas dar, dass isolierte Ansätze in der Gesundheitspolitik allein nicht ausreichen, um die Resilienz der Lieferketten nachhaltig zu erhöhen. Aus seinen Analysen geht hervor, dass für eine verlässliche Arzneimittelversorgung eine Gesamtstrategie erforderlich ist, die Umwelt-, Sicherheits- und Gesundheitspolitik konsequent zusammendenkt.

Nur durch eine solche ressortübergreifende Integration lassen sich geopolitische Abhängigkeiten reduzieren und die Produktion für Deutschland und Europa sichern. Dabei gilt es, die wechselseitigen Auswirkungen regulatorischer Vorgaben in den verschiedenen Bereichen besser aufeinander abzustimmen, um eine robuste Versorgungsstruktur zu schaffen.

Forschung an der Hochschule Worms

Prof. David Francas widmet sich in seiner Forschung aktiv diesen Fragestellungen rund um robuste Produktionsstrukturen und stabile Lieferwege. Der Beitrag in der ARD unterstreicht die Relevanz dieser akademischen Expertise für die Gestaltung einer resilienten pharmazeutischen Infrastruktur in Deutschland.