Willkommen zur CWTC26

Die Hochschule Worms ist Austragungsstätte der 7. Culinary and Wine Tourism Conference.

Die bisherigen CWTC fanden 2011 und 2015 an der FH Wien, 2017 und 2024 an der IMC Hochschule für Angewandte Wissenschaften Krems sowie 2022 an der Hochschule Heilbronn statt. Die Konferenz 2020 in Geisenheim musste wegen der Coronapandemie abgesagt werden. Organisiert wird die 7. CWTC in Zusammenarbeit mit der Kommission Weintourismus und Kulinarik der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft e.V. (DGT), namentlich der Hochschule Harz, der IU Internationale Hochschule und der FH Wien der WKW. Bereits 2012 wurde vom Fachbereich Touristik/Verkehrswesen das 2. Symposium des Kommission Weintourismus und Kulinarik der DGT im DLR Oppenheim durchgeführt. Der Tagungsband ist im EUL-Verlag erschienen (ISBN: 9783844102307).

Neben der vertiefenden wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen rund um Wein und Kulinarik werden im Rahmen des Programms auch praxisrelevante Perspektiven und Anwendungsbezüge adressiert. Bestandteil ist darüber hinaus die Teilnahme an der Wormser Weinmeile, einem etablierten weintouristischen Veranstaltungsformat in der Stadt Worms.

Über den folgenden Button gelangen Sie direkt zur Konferenzanmeldung:

Agenda

Mittwoch, 22. April 2026

Anreise nach Worms, ab 19:00 Get togehter in der Wormser Vinothek mit Weck, Worscht un Woi

 

Donnerstag, 23. April 2026

Ab 8:00 UhrCheck in
9:30 Uhr
  • Begrüßung durch den Vizepräsidenten der Hochschule Worms Prof. Dr. Hans Rück
  • Grußworte von Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (MWVLW)
  • Grußworte des Sprechers der Kommission Weintouristik und Kulinarik der DGT Prof. Dr. Axel Dreyer
10:00 - 12:15 Uhr

Impulsvorträge

  • Kulinarischer Tourismus – ich kam, sah und probierte (Beelitz – Hochschule Worms))
  • Kooperative Zusammenarbeit als Basis für die Positionierung von Destinationen (Scherhag – Hochschule Worms)
  • Mehr als Verkaufen: die Vinothek als zentraler Touchpoint im Weintourimsus (Dreyer – Hochschule Harz)

Vinotheken und deren Bedeutung im Weintourismus

  • Rheinessen ausgezeichnet (Ellen Maria Kneib, Rheinhessen Touristik GmbH)
  • Die Vinothek als Katalysator im Weintourismus: Evidenz aus dem australischen Weinmarkt (Hirche – Hochschule Harz)
  • Das Konzept der Wineflights als Erlebnisformat am Beispiel des Wein-Tourismus-Clusters für die Region Neckar-Zaber (Ehm et al. – Weincampus Neustadt)
12:15 - 13:15 UhrMittagspause
13:15 - 15:00 Uhr

Beispiele aus der Praxis zur kooperativen Zusammenarbeit

  • Rheinland-Pfalz Tourismuspreis 2025 „Probier mal Ahrtal – Eine kulinarische Entdeckungstour“ (n.n.)
  • Faszination Mittelmosel – Wein- und Genusserlebnisse als Motor regionaler Entwicklung (Röhr – Regionalinitiative „Faszination Mosel“)
  • Weinmarketing und Weintourismus in Rheinhessen (Silberbach/Wechsler – Kompetenzzentrum Weinmarkt & Weinmarkting Rheinland-Pfalz)
15:00 - 15:30 UhrKaffeepause
15:30 - 17:00 Uhr

Kundenansprache und Marketing

  • Kulinarischer Tourismus auf TikTok: Eine Untersuchung der vorherrschenden Beitragsformen (Rüdiger – IU Internationale Hochschule)
  • Mehr als nur Käse, Fleisch und Eier? Der Beitrag von Lebensmittelautomaten zur kulinarischen Landschaft der Region Allgäu (Stengel – Hochschule Kempten)
  • Weinerlebnisführer, Wein- und Kulturbotschafter, Wein Guides – Nutzen für den deutschen Weintourismus (Wagner – my winelands)
  • From Wine Tasting to Wine Experience: Insights from a Student Project in Goriška Brda (englisch – Petek – Universität Maribor, Slovenien)
17:00 UhrKurze Zusammenfassung des Tages
Ca. 17:30 UhrAbfahrt nach Abenheim zur Abendveranstaltung (https://weingutspohr.de/feiern/)
Ca. 23:00 UhrEnde des offiziellen Programms

 

Freitag, 24. April 2026

Ab 8:00 UhrCheck in
9:00 - 10:30 Uhr

Kulinarik und Positionierung von Regionen

  • From consumption to resonance? A cross-cultural perspective on foodrelated heritage practices in Wine and Tea Tourism in Germany and Japan (Schmidt – Universität Trier)
  • Destination Marketing? Marketing-Strategien für japanischen Sake in Europa und für deutschen Wein in Japan (Moerke – Hochschule Worms)
  • The role of Vienna's sausage stands in the city's culinary landscape (Wagner – FH Wien der WKW, Österreich)
10:30 - 11:00 UhrKaffeepause
11:00 - 13:00 Uhr

Internationale Perspektiven – in englischer Sprache

  • The relationship between self-transcendence, self-enhancement, and organic wine purchase intentions in Ireland (Vergara Galan – TU Dublin, Irland)
  • Geopolitics of Wine: Armenian Wine Tourism at the Crossroads of Regional and Global (Aleksanyan/Suvaryan – Universität Yerivan, Armenien)
  • Targeting the Highly Involved Wine Tourists: Trade Customers (Kottmann/Hanf – Hochschule Geisenheim)
13:00 - 14:00 UhrMittagspause
14:00 - 16:00 Uhr

Weintourismus und Special Interest

  • Weintouristische Angebote im Flusskreuzfahrtenmarkt (Rüdiger/Spiegel – IU Internationale Hochschule)
  • Hiking and Tasting - Exploring tourism synergies in between hiking and culinary experiences - Revisited and finalized (Harms et al. – FH Westküste, Hochschule Stralsund, Deutsches Institut für Tourismusforschung)
  • Kulinarik und Motorradtourismus (Beelitz/Scherhag – Hochschule Worms)
  • Im Rausch der Romantik: Eine syndemische Analyse struktureller und sexueller Vulnerabilitäten im Weintourismus (Disselnmeyer – Hochschule Worms)
16:00 - 16:30 UhrZusammenfassung des Tages
Ab 17:00 UhrThemenstadtführungen in Worms – separate Anmeldung erforderlich
Ab ca. 18:30Imbiss mit Rheinhessischen Tapas in der Weinbar VALX in den Elefantenhöfen (angefragt) anschließend Besuch der Wormser Weinmeile

 

 

Tagungsort Worms: Historisches Ambiente trifft weintouristische Erlebnisräume

Worms, eine der ältesten Städte Deutschlands, liegt ca. 1 Stunde von Frankfurt am Main und dem Flughafen Frankfurt entfernt und ist bequem mit der Deutschen Bahn erreichbar.

Mit dem ältesten jüdischen Friedhof Europas "Heiliger Sand", einem jüdisches Viertel mit Synagoge, Ritualbad (Mikwe) und Raschi-Haus mit Jüdischem Museum an historischer Stätte beherbergt Worms Bestandteile des UNESCO Welterbes SchUM-Stätten Speyer, Worms, Mainz. Darüber hinaus verdankt Worms den eigens produzierte Aufführungen der jährlich stattfindenden Nibelungenfestspiele einen hervorragenden Ruf als Festspielstadt.

In Worms ist der Wein tief in der regionalen Identität verankert und prägt sowohl Kultur als auch Landschaft seit Jahrhunderten. Die Stadt gehört zu Deutschlands größtem Weinanbaugebiet Rheinhessen und gilt selbst als drittgrößte Weinbau treibende Gemeinde. 

Der Jüdische Friedhof in Worms ist Teil des UNESCO Welterbes SchUM.
Jüdischer Friedhof – UNESCO Welterbe SchUM, Foto / Paul Michael
Die Nibelungenfestspiele vor dem in der Dämmerung liegenden Wormser Dom.
Nibelungenfestspiele vor dem Wormser Dom, Foto / Bernward Bertram

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