Open Access beschreibt das Ziel Wissen und Informationen barrierefrei und kostenfrei online zugänglich und nachnutzbar zu machen. Der Grundgedanke von Open Access: Qualitätsgesicherte Ergebnisse von Steuergeldern finanzierter Forschung sollten auch kostenfrei für jedermann zugänglich sein.

Was sind die Vorteile von Open Access?

  • eine erhöhte Sichtbarkeit der Autoren
  • eine gute Auffindbarkeit über Suchmaschinen
  • ein schneller, kostenfreier Zugang für die Nutzer
  • Qualität der Lehre und Forschung, z.B. einer Hochschule, wird außenwirksam dokumentiert und kommuniziert


Open Access unterscheidet zwei Publikationsweisen: den Goldenen Weg und den Grünen Weg.

Der Goldene Weg versteht sich als originäre Erstveröffentlichung, z.B. in einer Zeitschrift, die gemäß eines Open-Access-Geschäftsmodells organisiert ist, d. h. eine Zeitschrift, deren Inhalte dem Nutzer kostenfrei zur Verfügung stehen.

Der Grüne Weg bedeutet die kostenfreie Zweitveröffentlichung bzw. Nachveröffentlichung eines bereits durch einen kommerziellen Verlag publizierten Beitrags. Viele Wissenschaftsverlage gewähren eine solche Veröffentlichung, sie erscheint jedoch im Normalfall zeitversetzt.

Recherchierbar sind die Inhalte über herkömmliche Suchmaschinen wie Google und über spezielle Suchmaschinen wie u. a. die „Bielefeld Academic Search Engine (Base)“ oder direkt über die verschiedenen institutionellen oder disziplinären Repositorien verschiedener Institutionen aus aller Welt, auf denen die Inhalte liegen.

Die Grundlage der Open-Access-Bewegung beschreibt die sog. „Berliner Erklärung“

Koordinator an der Hochschule Worms für Open-Access-Aktivitäten: Herr Michael Münzing