FocusFrauen GründungsWerkstatt

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Die GründungsWerkstatt der Hochschule Worms ist die erste Anlaufstelle in der Vorgründungsphase eines eigenen Unternehmens für Studierende aber auch Beschäftigte. Sie bietet den Gründerinnen und Gründern viele Veranstaltungsformate zur Sensibilisierung und Qualifizierung.

Darunter sind auch in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen in Kooperation mit FocusFrauen, die sich speziell an interessierte Studentinnen und Gründerinnen richten. Durch Veranstaltungen mit erfolgreichen Startup-Unternehmerinnen sollen diese inspiriert und motiviert werden. Dabei stellen Gründerinnen sich, ihre Lebensläufe sowie ihre Gründungsgeschichten mit Herausforderungen und Möglichkeiten vor.

Mehr Infos zur GründungsWerkstatt und dem Semesterprogramm gibt es hier www.hs-worms.de/gruenden sowie auf Facebook und Instagram.


Aktuelle Veranstaltungen

Sobald neue Veranstaltungen geplant sind, finden Sie hier Informationen dazu.


Vergangene Veranstaltungen

  • FocusFrauen goes GründungsWerkstatt – Dr. Michelle Luckas peas of joy l 05. Dezember 2023

    Am vorletzten GründungsDienstag des Wintersemesters 2023/24 am 05.12.2023 wurde in Kooperation zwischen der GründungsWerkstatt und den FocusFrauen eine Start-up Story angeboten. Dr. Michelle Luckas stellte sich und ihr Food Start-up peas of joy einem sehr interessierten Publikum vor. Mehr...

    Im Vorfeld haben wir Michelle Luckas bereits einige Fragen zu ihren Gründungserfahrungen gestellt. Hier ihre Antworten:

    1. Wie siehst du aktuell die Voraussetzungen die eigenen Ideen umzusetzen und ein Startup zu gründen?
    Ich denke, den perfekten Zeitpunkt zur Gründung gibt es nie. Die aktuelle wirtschaftliche Lage ist sicherlich nicht die beste für junge, innovative Startups und auch die bürokratischen Hürden bei einer Gründung sind nach wie vor groß. Dafür gibt es aber mittlerweile viele tolle Unterstützungsangebote für angehende Gründer:innen, z.B. durch Hochschulen oder verschiedene Onlineprogramme, die bei der Umsetzung der eigenen Idee helfen. Generell bin ich aber der Meinung, dass weniger die äußeren Faktoren über den richtigen Zeitpunkt entscheiden, sondern die persönlichen, inneren Faktoren - z.B. dass man eine Idee gefunden hat, für die man brennt und die man unbedingt umsetzen möchte.

    2. Von welchen Akteuren hast du in deiner Gründungsphase Unterstützung bekommen?
    Zum einen konnte ich wertvollen Input aus dem Austausch mit den Gründungsberatungen der Hochschule Worms, der TU Darmstadt und der Uni Kassel mitnehmen. Bei Fragen rund um den formalen Gründungsprozess und einigen steuerlichen Themen hat mir die IHK weitergeholfen. Und durch die Webinare und Online-Meetings von KitchenTown Berlin habe ich konkrete Tipps zur Gründung eines Food-Startups bekommen.

    3. Was hättest du während deiner Gründungsphase gerne gewusst, was du aber erst auf dem Weg gelernt hast?
    Es ist wichtig, gesunde Grenzen zu setzen, aber als Gründer:in ist das nicht immer einfach. Das eigene Startup ist das eigene Baby und man möchte alles tun, damit es wächst und erfolgreich wird. Dabei habe ich selbst gemerkt, dass es passieren kann, dass man sich als Mensch vergisst und fast nur noch für das Unternehmen lebt. Dann arbeitet man beispielsweise gerne mal das ganze Wochenende durch und gönnt sich selbst kaum noch Pausen. Letztens Endes habe ich aber gelernt, dass ich selbst nur wirklich erfolgreich sein kann, wenn es mir gut geht und ich auf mich und meine Bedürfnisse achte.

    4. Welche Herausforderungen gibt es dabei speziell für Gründerinnen?
    Ich war oft in Situationen, in denen ich das Gefühl hatte, dass mich (vor allem männliche) Geschäftspartner nicht richtig ernst genommen haben. Ich glaube, besonders junge Gründerinnen stehen oft vor der Herausforderung, dass ihnen in der Geschäftswelt weniger Kompetenz zugeschrieben wird als männlichen Gründern. Dadurch ist es für Gründerinnen oft nochmal schwerer, andere von sich und ihrer Idee zu überzeugen und in Verhandlungen standhaft zu bleiben.

    5. Welchen Tipp würdest du Gründerinnen in ihrer Gründungsphase geben?
    Connectet euch mit anderen Gründerinnen und tauscht euch regelmäßig aus. Mit anderen Gründerinnen ganz offen über unsere Erfahrungen, Erfolge und Herausforderungen zu sprechen, war für mich extrem wertvoll. Dadurch habe ich nicht nur jedes Mal hilfreichen Input für mein Startup mitgenommen, sondern auch mental war es für mich (besonders als Solo-Gründerin) eine große Unterstützung zu sehen, dass ich mit meinen Schwierigkeiten und Sorgen nicht alleine bin. Aus diesen regelmäßigen Calls mit anderen Gründerinnen sind mit der Zeit teilweise sogar richtige Freundschaften entstanden. :)

    6. Wie wichtig ist das persönliche Netzwerk für den Unternehmenserfolg? Kannst du dazu ein konkretes Beispiel nennen?
    Ein gutes Netzwerk kann extrem hilfreich sein und neue Türen öffnen. Durch meine Kontakte bei KitchenTown Berlin habe ich meinen Vertriebspartner kennengelernt, der mittlerweile mein Linsen-Granola an Edeka, Rewe und Co. liefert. Ohne diese Zusammenarbeit wären meine Produkte niemals so schnell im Lebensmitteleinzelhandel vertreten gewesen.

    7. Was waren für dich die wichtigsten Erkenntnisse, die du von der Teilnahme bei der „Höhle der Löwen“ mitgenommen hast?
    Mir ist nochmal klargeworden, dass Investor:innen in erster Linie in Gründer:innen investieren und die konkrete Geschäftsidee eigentlich zweitrangig ist. Daher lohnt es sich, vor allem an sich selbst und dem eigenen Auftreten zu arbeiten. Und beim Pitchen ist es wahnsinnig wichtig, dass man an sich und seine Idee glaubt und das mit Begeisterung und Leidenschaft vermittelt.

  • FocusFrauen goes GründungsWerkstatt – Female Founders Night | 23. Mai 2023

    We were pleased to offer FocusFrauen goes GründungsWerkstatt in English this time around with the Female Founders Night on May, 23rd 2023 at Hochschule Worms. At this event we did not only have one but three very different but equally interesting startup stories, from financial to social endeavors to sustainable companies. The three female founders Chelina Höning, Rukayyat Kolawole and Suhaidatu Dramani talked about their startups, (activist) work and résumés moderated by Prof. Carina Leue-Bensch.

    More information about this event, the GründungsWerkstatt and other events can be found here.

    To read the press article please click here.

  • FocusFrauen goes GründungsWerkstatt – Weihua Wang myBuddy l 21. März 2023

    Das Semester hatte gerade erst angefangen, da starteten wir auch schon durch mit dem 1. GründungsDienstag im Sommersemester 2023!

    Wir freuten uns, dass wir am 21.03.2023 FocusFrauen meets GründungsWerktatt englischsprachig anbieten konnten mit der Startup Story und Gründerin Weihua Wang myBuddy – growing. together.

    myBuddy
    is an award-winning social tech start-up founded in Mannheim in 2021. Under the motto "simply.grow.together." It promotes cultural togetherness with the aim of developing the latent potential for our society and economy. With contemporary online and offline offers for the young generation, the initiative focuses primarily on formats that are easily accessible and fun for everyone!

    Den Presseartikel können Sie hier nachlesen.

    Mehr Informationen zu diesem Event, der Gründungswerkstatt sowie andere Veranstaltungen finden Sie hier.

  • FocusFrauen goes GründungsWerkstatt – Sarah Kübler HitchOn l 29. November 2023

    Diesmal freuten wir uns, in Kooperation mit der GründungsWerkstatt der Hochschule Worms, eine Gründerin aus dem Social Media Bereich vorzustellen!

    Sarah Kübler ist Geschäftsführerin und Gründerin der HitchOn GmbH, einer Social-Media- und Influencer-Marketing-Agentur mit Sitz in Mainz und Hamburg. HitchOn begleitet Unternehmen von der Wahl des richtigen Influencers bis zur Kampagnenkonzeption und -produktion, konzipiert und betreut Brand Channels und optimiert Inhalte auf die Algorithmen der Plattform. Im März 2021 gründete Sarah Kübler die HitchOn-Tochter und Produktionsfirma für Online-First- und Online-Only-Projekte, AlwaysOn Production GmbH, als Joint-Venture gemeinsam mit der Studio Hamburg Production Group.

    Wertvolle Erfahrungen sammelte Sarah Kübler als TV-Producerin im Bereich professioneller Medienproduktionen. Bis 2015 war sie als Managerin Digital Channels bei ZDF Enterprises tätig. Als Mitglied des Digitalrates von Rheinland-Pfalz beriet Sarah Kübler von 2015 bis 2021 die Landesregierung im Bereich der Daten- und Netzpolitik. Seit 2021 berät und unterstützt sie die Arbeit der Medienförderung Rheinland-Pfalz GmbH als Mitglied des Aufsichtsrates, um kreative und innovative Medienschaffende in Rheinland-Pfalz im Bereich digitale Medien zu fördern.

    Mehr Informationen zu diesem Zoom-Event, der Gründungswerkstatt sowie andere Veranstaltungen finden Sie hier.

  • FocusFrauen goes GründungsWerkstatt – Maria & Johanna Deubner vonhanni l 08. November 2022

    Am 08.11.2022 hieß es wieder FocusFrauen goes GründungsWerkstatt und wir freuten uns, euch diesmal das Start-up vonhanni, in Kooperation mit der GründungsWerkstatt der Hochschule Worms, vorstellen zu dürfen!

    Hinter dem Namen vonhanni verbirgt sich eine nachhaltige Lebensmittelproduktion, um Haferdrinks aus der Region nach Bioland-Prinzipien in Mehrweg-Glasflaschen auf den Markt zu bringen.

    Gegründet wurde vonhanni von den beiden Schwestern Maria und Johanna Deubner im Jahr 2020. Den Presseartikel können Sie hier lesen.

    Mehr Informationen zu diesem Event, der Gründungswerkstatt sowie andere Veranstaltungen finden Sie hier.

  • FocusFrauen goes GründungsWerkstatt – Julia Piechotta Spoontainable l 19. April 2022

    Am ersten GründerDienstag des Sommersemesters 2022 konnten sich die Teilnehmer am 19.04.2022 die spannende Gründungsstory von Spoontainable anhören – nachhaltig löffeln & rühren! An diesem Abend lernten sie Julia Piechotta kennen, die gemeinsam mit Amelie Vermeer Spoontainable im Jahr 2018 gegründet hat. Ihre Idee: aus 100% natürlichen Zutaten essbare Eislöffel und Rührstäbchen herstellen, natürlich vegan.

    Den Presseartikel finden Sie hier.

  • FocusFrauen goes GründungsWerkstatt – Female Entrepreneurship l 17. November 2021

    „Female Entrepreneurship – Worms braucht mehr Gründerinnen!“

    In dieser Veranstaltung, welche in Plenum- und Loungeform am 17.11.2021 an der Hochschule Worms stattfand, berichteten verschiedene Wormser Unternehmerinnen über ihre Selbstständigkeit. Ziel war es anderen Frauen Mut zu machen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Durch die Veranstaltung führten die Moderatorinnen Simone Burel, Lena Rübelmann und Marie-Luise Sessler. Im Anschluss an die Vorträge hatten die Teilnehmer:innen die Gelegenheit sich mit den Referentinnen auszutauschen bzw. Fragen zu stellen.

    • Dr. Simone Burel, „Unternehmerin, Wissenschaftlerin, Fachbuch-Autorin und vor allem Freigeist“, Gründerin der „Diversity Company“ und der „Linguistischen Unternehmensberatung“ in Mannheim, Initiatorin von dr.fem.Fatale, und Autorin der gerade erschienenen Werke „Quick Guide Female Leadership“ und „Sprache denkt (fe)male“
    • Lena Rübelmann, Leitung Female Entrepreneurship bei NEXT MANNHEIM, und Geschäftsführerin des GIG7 – das Mannheimer Kompetenzzentrum FeMale Business
    • Prof. Dr. Marie Luise Sessler, Professorin für Digital Finance an der Hochschule Worms, davor viele Jahre Co Founder & Managing Director des innovationLab der Frankfurter Sparkasse
    • Alexandra Fischer, Geschäftsführerin Voll Versicherungsmakler GmbH in Worms
    • Susanne Gremm, Geschäftsführende Gesellschafterin von VSK Technik Kübler in Worms
    • Ulrike Knies, Geschäftsführerin von Elt – Point Fachmarkt für Elektromaterial und Beleuchtung GmbH in Worms

    Eine Übersicht der kompletten Gründungswoche 2021 findet sich hier.


  • FokusFrauen goes GründungsWerkstatt – Claudia Lässig l 02. November 2021

    FokusFrauen goes GründungsWerkstatt – Claudia Lässig l 02. November 2021

    Die Unternehmerin Claudia Lässig überzeugte in Ihrem ansprechenden und sehr gut dargestellten Vortrag und Ihrem Imagevideo als Gründerin, Inhaberin und Geschäftsführerin der Marke "Lässig" die Teilnemer/innen mit einer Mode, welche für Nachhaltigkeit, Lifestyle und Funktionalität steht. Mit unermüdlichem Einsatz (Stolpern gehört dazu) und ihrem Mut und Engagement, entwickelte Sie mittlerweile ein Unternehmen mit 42 Mio. Umsatz im Jahr 2021. Ihre Unternehmenstipps für angehende Gründerinnen sind folgendermassen zusammengefasst:
    Sei mutig, Dinge zu verändern, die Welt ein Stückchen besser zu machen.
    Wo eine Idee ist, ist auch ein Weg. Trau Dich! Mach weiter!
    Als Führungsstil verinnerlicht Sie folgende Grundsätze:
    Zusammen sind wir besser! Schlechte Teams arbeiten am selben Ort. Gute Teams arbeiten zusammen.
    Ein Unternehmen ist nur so erfolgreich, wie seine Mitarbeiter als Team agieren.


    Die Marke LÄSSIG aus dem hessischen Babenhausen bietet hochwertige, nachhaltige, stylische sowie funktionale Fashion und Lifestyleprodukte für Babys, Kinder und Eltern, die mit ganz viel Liebe zum Detail entstehen und die Ansprüche moderner, aktiver, umweltbewusster Familien erfüllen. Alle Styles begeistern durch ein zeitgemäßes Eco Design und punkten mit vielen tollen Funktionen, die Babys, Kindern und Eltern den Familienalltag leichter machen und mit den Bedürfnissen der einzelnen Familienmitglieder mitwachsen. 2006 gegründet, ist die Marke LÄSSIG heute in über 50 Ländern vertreten und zeigt, dass sich Wirtschaftlichkeit, Menschlichkeit und Nachhaltigkeit in einem innovativen Unternehmen nicht ausschließen.

  • FocusFrauen goes GründungsWerkstatt – Annick Gradinger l 18. Juni 2021

    Lust auf Gründen – auch für Frauen! Das ist das Motto, unter dem die gemeinsame Online-Veranstaltung der GründerWerkstatt und der Initiative FocusFrauen des Gleichstellungsbüros der Hochschule Worms stattfand. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Dorothea Jecht.

    Annick Gradinger, die Inhaberin vom Möbel- und Küchenhaus Gradinger Worms und Absolventin des Studiengangs “International Business Administration” der Hochschule Worms, schilderte offen, wie sie nach dem Tod ihres Mannes Ende 2015 vor der Mammutaufgabe stand, das bis dahin von ihm geführte Möbelgeschäft zu übernehmen. Nichts war einfach, zumal es noch eine dreijährige Tochter zu versorgen gab. “Ohne die Unterstützung meiner Mutter hätte ich es nicht geschafft”, gibt Annick Gradinger zu. Mehr...