Interdisziplinäres Zentrum für digitales Erlebnisdesign

Informatik

 

Die Forschungsgruppe "Interdisziplinäres Zentrum für digitales Erlebnisdesign (IZEd)" ist eine fachbereichsübergreifende wissen­schaftliche Einrichtung zur Förderung angewandter interdisziplinärer Forschung und Lehre an der Schnittstelle zwischen der Informatik und den Wirtschaftswissenschaften.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der erlebniszentrierten Gestaltung von Services (Dienst- und Sach­leistungen) mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Unter Erlebnissen werden dabei neben den emotionalen Reaktionen jedwede psychischen Prozesse (z. B. Wahrnehmen, Denken, Imaginieren) verstanden, die bei den Nutzern während der Inanspruchnahme eines Service auftreten. Ziel ist es, Services so zu gestalten, dass bei deren Nutzern möglichst umfangreiche wertstiftende Erlebnisse entstehen.

Teile des IZEd haben ihre Wurzeln in der Forschungsgruppe User Experience & Visualisierung (UX-Vis), die sich mit Themen beschäftigt bei denen der informatische oder technische Aspekt überwiegt. Im Kontrast dazu konzentriert sich das IZEd mehr auf die Anwendung und Nutzung der Technik im beschriebenen Kontext.

 

Forschungsprofil und Methoden

Historisch bedingt liegt der gegenwärtige Branchenfokus der Forschungsgruppe auf der nutzerfokussierten Gestaltung von Services aus der Tourismusbranche (siehe Projektliste unten), womit jedoch eine Erweiterung auf weitere Anwendungsbereiche nicht ausgeschlossen ist. Die Forschungsgruppe versteht sich vielmehr als Plattform für Kolleginnen und Kollegen der Hochschule Worms, die sich mit der zielgruppen- und somit auch erlebnisorientierten Gestaltung von digital gestützten Dienstleistungen, Sachleistungen, Marketinginstrumenten und generell hierfür unterstützenden technischen Systemen (z. B. Einsatz von Augmented Reality / Virtual Reality zur Steigerung der User Experience) sowie mit der Entwicklung und Anwendung geeigneter Evaluations­methoden etc. beschäftigen. Damit unterstützt die Forschungsgruppe die in der „Forschungss­trategie 2020“ der Hochschule formulierte Zielstellung einer interdisziplinären Forschung.

 

Interdisziplinäre Forschung

Forschungsziele

Das generelle Ziel der Forschungsgruppe liegt in einer stärkeren Verknüpfung zwischen Wissenschaft und Praxis in folgenden Bereichen:

  • Aufbau von Wissen bezüglich des inhaltlichen Schwerpunktes der Forschungsgruppe im Sinne praxisorientierter Forschung
  • Wissenstransfer in die Praxis – regional sowie international
  • Wissenstransfer an Studierende im Sinne einer an Fallstudien orientierten sowie forschungsbasierten Lehre
  • Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen der Hochschule in Forschung und Lehre

 

Das interdisziplinäre Team der Forschungsgruppe

Leitung der Forschungsgruppe

Prof. Dr. habil Jan Drenger
Fokus: Marketing und Kommunikation
E: drengner@hs-worms.de
T: +49(0)6241.509-11

Prof. Dr. Werner König
Fokus: (Mobile) User Experience, Interaction Design
E: koenig@hs-worms.de,
T: +49(0)6241-509-456

Prof. Dr. Alexander Wiebel
Fokus: Visualisierung, Virtuelle und erweiterte Realität
E: wiebel@hs-worms.de,
T: +49(0)6241-509-268

 

Informationen für Studierende

Studierende können im Bereich der Digitalisierung und der erlebniszentrierten Gestaltung von Services mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien Projekt- und Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mir der Forschungsgruppe „Interdisziplinäres Zentrum für digitales Erlebnisdesign“ schreiben.

Aktuelle Stellenausschreibungen

Aktuell gibt es folgende offenen Stellen in der Forschungsgruppe. Studentische Hilfskraft im Bereich Augmented Reality. Bitte kontaktieren Sie bei Interesse Prof. Alexander Wiebel (wiebel@hs-worms.de)

 

 

Bisher durchgeführte, zum inhaltlichen Schwerpunkt der Forschungsgruppe passende Projekte:

  • Entwicklung einer Gästeführungs-App für die Stadt Worms (seit 2019)
  • Wissenschaftliche Begleitung des Projektes „Bildungswegweiser Stadt Worms“ (2019)
  • Konzeption der „Sparkassen-Stadt-Lounge Worms“ (seit 2018)
  • Neukonzeption des Internetauftritts der Stadt Worms (2018/19)
  • Entwicklung der Storytelling-App „SchUM – Jüdisches Worms“ zur Vermarktung jüdischer Sehenswürdigkeit der Stadt Worms (seit 2018)
  • „Augmented-Reality für Innenarchitektur“ in Kooperation mit dem Fachschriftenverlag (seit 2018)
  • EFRE-Projekt mit Promotion: „SAARTE: Potenziale der Augmented-Reality in Lehre und Bildung am Beispiel raumbewusster AR im handlungsorientierten Unterricht“ (seit 2018)
  • Entwicklung der Spiele-App „schaz - Wormser Schätze neu entdecken“ als Instrument des Destinationsmarketings der Stadt Worms (2016 bis 2018)
  • Entwicklung der Virtual-Reality-Anwendung „schaz - Wormser Schätze neu entdecken“ als Instrument des Destinationsmarketings der Stadt Worms (2016 bis 2018)
  • Analyse des Einsatzpotentials von Veranstaltungs-Apps auf dem Rheinland-Pfalz-Tag
  • Mobilgeräte-App für Augmented-Reality auf Weinflaschenetiketten (2018)

Publikationen

  • Drengner, J.; König, W.; Kaiser, S. (2019): Zielgruppenansprache im Sponsoring mittels Gamification - Beispiel: mobiles Spiel "schaz", in: Marketing Review St. Gallen, 36 Jg., Nr. 6, S. 52-58.

  • Drengner, J. (2019): Mobile Spiele als Instrument des aktivierenden Leveragings im Veranstaltungssponsoring, in: Zanger, C. (Hrsg.): Eventforschung - Aktueller Stand und Perspektiven, Wiesbaden, S. 108-126. https://doi.org/10.1007/978-3-658-27652-2_6

  • Drengner, J., König, W.; Wiebel, A. (2019): Pervasive mobile Spiele und Virtual Reality als Instrumente der digitalen Ansprache von Veranstaltungsbesuchern: Auf schaz-Suche beim Rheinland-Pfalz-Tag 2018, in: Zanger, C. (Hrsg.): Eventforschung - Aktueller Stand und Perspektiven, Wiesbaden, S. 248-266. https://doi.org/10.1007/978-3-658-27652-2_13

  • Drengner, J.; König, W. (2019): Agiles Projektmanagement als Instrument der kooperativen Dienstleistungsentwicklung am Beispiel einer destinationsspezifischen Spiele-App, in: Bruhn, M.; Hadwich, K. (Hrsg.): Kooperative Dienstleistungen: Spannungsfelder zwischen Service Cooperation und Service Coopetition (Forum Dienstleistungsmanagement), Wiesbaden, S. 449-473. https://doi.org/10.1007/978-3-658-26389-8_20

  • Drengner, J. (2018): Das Potential von Veranstaltungs-Apps zur Beeinflussung des Brand Meanings von Destinationsmarken am Beispiel des Rheinland-Pfalz-Tages, in: Zanger, C. (Hrsg.): Events und Marke, Wiesbaden, S. 159-182. https://doi.org/10.1007/978-3-658-23285-6_7

  • Drengner, J.; König, W. (2017): Erlebniszentriertes Design von E-Services am Beispiel einer Storytelling-App für touristische Attraktionen, in: Bruhn, M.; Hadwich, K. (Hrsg.): Dienstleistungen 4.0: Konzepte – Methoden – Instrumente (Forum  Dienstleistungsmanagement), Band 1, Wiesbaden, S. 297-324. http://dx.doi.org/10.1007/978-3-658-17550-4_14

Links zu Weiterer Publikationen der Mitglieder des IZEd: